Schweizerischer Bauernverband

Freihandelsabkommen mit USA ohne Landwirtschaft

      Brugg (ots) - Nach Gesprächen von Bundesrat Joseph Deiss mit Robert
Portmann, dem Handelsbeauftragten der Vereinigten Staaten von
Amerika, am Rande des WEF in Davos, wird eine engere
wirt-schaftliche Zusammenarbeit zwischen den USA und der Schweiz
weiter geprüft. Der Schweize- rische Bauernverband (SBV) wird die
weiteren Diskussionen sehr genau verfolgen. Er begrüsst es, wenn
Lösungen für Industriegüter und Dienstleistungen gesucht werden. Er
wird jedoch wei-terhin mit aller Entschiedenheit dafür kämpfen, dass
die Landwirtschaft von einem allfälligen Freihandelsabkommen
ausgenommen wird. Ein Einbezug der Landwirtschaft würde den
Schweizer Bauernfamilien die Existenzgrundlage entziehen. Zudem gibt
es unlösbare Probleme im nicht-tarifären Bereich, wie die
Zulässigkeit von antimikrobiellen Leistungsförderern oder Hor-mone
in der tierischen Produktion, der Anerkennung der geschützten
geographischen Ur-sprungsbezeichnung oder die Deklaration von
gentechnisch veränderten Organismen. Der Ge-samtbundesrat hat mit
seinen Vorgaben klar gemacht, dass auch die berechtigten Interessen
der Bauernfamilien und der Konsumenten zu wahren sind.

Rückfragen: Hansjörg Walter, Präsident, Natel 079 404 33 92 Jacques Bourgeois, Direktor, Natel 079 219 32 33 Dr. Christophe Eggenschwiler, Leiter Departement Wirtschaft und Politik, Natel 079 344 09 02

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