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Studie "Digital Shopper Relevancy": Konsumenten wollen ein nahtloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg

Zürich (ots) - Konsumenten wenden sich immer mehr vom traditionellen Shopping in der Einkaufsstrasse ab und bevorzugen die digitalen Einkaufskanäle. Dies bestätigt die globale Studie "Digital Shopper Relevancy" von Capgemini, für die 16.000 Verbraucher in 16 Wachstums- und reifen Märkten befragt wurden.

"Der Handel muss jetzt den All-Channel-Hype von den Bedürfnissen seiner Kunden unterscheiden, denn den typischen Online-Käufer gibt es nicht", so Herbert Pleunik, Principal bei Capgemini. "Darum reicht es auch nicht, nur die Technologie zu verstehen. Jeder Händler muss wissen, welcher Kanal für seine Zielgruppe der richtige ist. Wenn er jetzt dort investiert und der Einkauf über verschiedene Kanäle hinweg funktioniert, kann er auch in einem schlechteren Konsumklima profitabel bleiben."

Internet wichtiger als E-Mail und Apps

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie kurz im Überblick:

Die Webseite bleibt der wichtigste Kanal für die Verbraucher. In den Entwicklungsländern stufen 80 Prozent der Befragten das Internet als wichtig oder sehr wichtig ein, ebenso 63 Prozent der Befragten in den reifen Märkten, dicht gefolgt von der E-Mail. Allerdings erfreuen sich Kanäle wie Social Media, Mobile Apps und In-Store Kiosks wachsender Beliebtheit.

Die Handelslandschaft, so wie wir sie kennen, wird sich ändern. Mehr als die Hälfte der Befragten erwartet, dass sich die Ladengeschäfte verschiedenster Kategorien bis 2020 zu Showrooms entwickeln, in denen man Produkte auswählen und bestellen kann.

Personalisierte Ansprache durch Einzelhändler ja, aber bitte nicht zu privat. Mehr als die Hälfte der Befragten (61 Prozent) begrüsst es, wenn Onlineshops ihre persönliche Einkaufsgeschichte speichern, um schneller einkaufen zu können, aber nur 41 Prozent wollen durch Smartphones beim Betreten eines Ladengeschäfts identifiziert werden.

"Den" Online-Shopper gibt es nicht - eher sechs Käufersegmente

Die Capgemini-Studie identifiziert sechs verschiedene Segmente oder Typen von Käufern, die digitale Kanäle während ihres Einkaufs unterschiedlich nutzen. Die Studie stellt zwei Punkte klar heraus: Erstens erwarten Verbraucher einen einheitlichen Auftritt über alle Einkaufskanäle hinweg - bis jetzt ist dies jedoch noch nicht die Norm. Zweitens gibt es immer so viele Unterschiede zwischen den Käufern aus verschiedenen Ländern bezüglich der Produktkategorien, der Demographie und in den unterschiedlichen Phasen des Einkaufs, dass es keine allgemeingültige Strategie geben kann. Vielmehr sollte der Handel die wichtigen Bedürfnisse seiner Zielgruppe in den verschiedenen Phasen erfassen und bedienen - entsprechend müssen Investments priorisiert werden.

Kurzfassung, die vollständige Meldung ist online verfügbar unter: http://ots.de/Fs6pn

Die vollständige Studie sowie Bildmaterial steht hier zur Verfügung: www.ch.capgemini.com/insights/publikationen/digital-shopper-relevancy

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