World Insurance Report 2012: Transformation der Bestandsführung hat Priorität / Betriebskosten in der Schweiz seit fünf Jahren konstant

Zürich (ots) - Nach einem Rückgang der Rentabilität in Folge der globalen Finanzkrise und höheren Schadenzahlungen richten Versicherungen ihre internen Abläufe neu aus. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Kostensenkungen und Effizienzverbesserung durch eine Transformation der Bestandsführung, wie der World Insurance Report 2012 von Capgemini und Efma zeigt. Viele der lokalen Schweizer Versicherungen haben höhere Betriebskostenquoten als internationale Anbieter und können daher in besonderem Masse von Effizienzsteigerungen profitieren.

Policenmanagement im Fokus für langfristig mehr Agilität

Der World Insurance Report 2012 zeigt klar drei Ergebnisse für dieVersicherungsbranche:

   1) Das Management von Kosten und Effizienz sind wie bisher   
      entscheidende Ansatzpunkte für die Performance von  
      Versicherungen.   
   2) Für die Versicherer hat die Bestandsführung höchste Priorität. 
   3) Investitionen in mehrere Teilfunktionen der Bestandsführung
      sind für die Versicherer wichtig, um ausreichend Agilität für
      das Geschäft in den kommenden Jahren zu erreichen.  

Viele Versicherer stehen vor der schwierigen Aufgabe die Umsätze zu steigern, während die Kunden zunehmend auf den Preis achten Gleichzeitig erfordert der Markt die Versicherer, die Produkte weiter zu standardisieren.

Schweizer Versicherungsmarkt stabil und konservativ

Die Schadensquote im eng umkämpften Schweizer Markt ist seit fünf Jahren relativ stabil. 2010 sank die Summe der Forderungen dank zwei Faktoren um 0,5 Prozent auf 69 Prozent: Zum einen gab es weniger Wetterschäden im Jahr 2010, zum anderen führte eine spezielle Gesetzesänderung in der Krankenversicherung im August 2010 dazu, dass weniger Ansprüche geltend gemacht werden konnten. Die Akquisitionskostenquote war erstmals seit vier Jahren wieder rückläufig. Neue Vertriebskanäle wie das Internet oder der Vertrieb über Banken werden bisher nur wenig genutzt, können künftig aber sowohl Kosteneinsparpotenzial als auch Wachstumspotential bieten. Aufgrund eines engmaschigen Netzes rechtlicher Rahmenbedingungen bevorzugen die Schweizer Versicherungsgesellschaften vor allem konservative Anlageformen. Mehr als 40 Prozent der Nichtlebensversicherungsinvestitionen sind festverzinsliche Finanzinstrumente, Aktienbestände dagegen sind unterdurchschnittlich gering.

Kurzfassung, die vollständige Meldung ist online verfügbar unter: http://www.de.capgemini.com/news-events/

Die vollständige Studie steht hier zur Verfügung:http://www.capgemini.com/wir12

Über Capgemini und Capgeminis Global Business Unit Financial Services: http://www.de.capgemini.com/

Über Efma: www.efma.com

Kontakt:

Capgemini 
Achim Schreiber
+41 44 560 2604
achim.schreiber@capgemini.com

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