Schweizer Illustrierte

Schweizer Illustrierte: Christoph Blocher, der "Fuchs im Hühnerstall"

    Zürich (ots) - Ausgabe vom Montag, 4. Oktober 2004

    Christoph Blocher, der "Fuchs im Hühnerstall".

    Wer füllt die Lücke, die Bundesrat Christoph Blocher als Oppositions-Politiker in der SVP hinterlassen hat? "Niemand kann ihn eins zu eins ersetzen - denn er ist eine politische Ausnahmeerscheinung", sagt Ueli Maurer in einem Interview mit der "Schweizer Illustrierten". Der SVP-Präsident vermisst Blocher als Analyst und Taktiker - aber auch als geselligen Kollegen. "Er ist nicht der Teufel, für den man ihn oft hin stellt." Obwohl Blocher im Bundesrat oft alleine gegen alle kämpfe, bewirke er etwas. "Es ist, als wenn der Fuchs im Hühnerstall wäre. Alle sind aufmerksamer", sagt Maurer. Auch ohne Blocher reitet die SVP weiter auf der Erfolgswelle - wie bei den beiden Einbürgerungsvorlagen. Maurer sagt, seine Partei sei zu spät mit ihrer Kampagne gestartet: "Erst am Schluss, als das Fernsehen mit den Raser-Berichten nachgeholfen hat, kehrte die Meinug im Volk." Den Abstimmungserfolg sieht der Parteichef jedoch nicht als Belohnung für die Schläge, die er von allen Seiten einstecken muss. "Je mehr ich Uegeschlagen› werde, desto mehr spüre ich, dass ich den wunden Punkt getroffen habe - und wir auf dem richtigen Kurs sind."

    Miss Schweiz Fiona Hefti zeigt in der SI ihr Zuhause

    Miss Schweiz Fiona Hefti zeigt in der neuesten Ausgabe der "Schweizer Illustrierten" ihr Zimmer zu Hause bei ihren Eltern in Zürich. "Oft bin ich aber nicht hier", gesteht sie. "Meistens schlafe ich bei meinem Freund Rudi. Er wohnt ein paar Häuser weiter." Gefunkt habe es zwischen dem Ökonomen Rudi Bindella und der angehenden Primarlehrerin zwischen Wundpflastern und Insektenspray - in der Drogerie. Fiona Hefti ist überzeugt, dass ihre Beziehung das Miss-Schweiz-Jahr überstehen wird. "Wir haben schon viel miteinander durchgemacht", erklärt sie. Der erfolgreiche Start in ihre Amtsperiode freut sie, aber Fiona ist auch vorsichtig: "Ich habe Angst, dass der Boom ins Gegenteil umschlägt und ich von der Presse fallen gelassen werde."

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