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Aufhebung Euro-Mindestkurs: Herausforderung für den Schweizer Tourismus

Bern (ots) - hotelleriesuisse nimmt den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank, den Euro-Mindestkurs von 1.20 Franken aufzuheben, überrascht und mit Bedauern zur Kenntnis. Eine Aufwertung des Schweizer Frankens trifft die exportorientierte Hotellerie und die Tourismusbranche stark und verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit der Branche massiv.

Ohne flankierende Massnahmen, die greifen, eröffnet der abrupte Entscheid der SNB eine Zeit der Unsicherheit in den Märkten. «Die Stärkung des Schweizer Frankens bringt eine massive Verteuerung des Ferienlands Schweiz mit sich und trifft uns im Kern» betont Christoph Juen, CEO hotelleriesuisse.

hotelleriesuisse erachtet die flankierenden Massnahmen, welche die Aufhebung des Euro-Mindestkurses begleiten, als zwingend. Diesen Entscheid ohne flankierende Massnahmen zu fällen, wäre nicht zu rechtfertigen gewesen. Es bleibt nun abzuwarten, auf welchem Niveau sich der Frankenkurs einpendeln wird und wie sich die Märkte entwickeln. hotelleriesuisse erwartet ein verantwortungsvolles Handeln der SNB mit Berücksichtigung der Schweizer Exportindustrie.

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