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"Tag der Schweizer Hotellerie": Bewegte Zeiten, bewegte Bilder und ein Blick ins virtuelle Zwillingshotel

    Lugano (ots) - Wie kann sich die Schweizer Hotellerie trotz schwierigen Zeiten weiter entwickeln? Welches sind die 20 Nominierten des Swiss Hotel Film Awards? Wie können sich Hotels online von ihrer besten Seite zeigen? Antworten auf diese Fragen lieferte der zweite "Tag der Schweizer Hotellerie", welcher heute im Beisein von rund 200 Branchenvertretern sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft in Lugano stattfand.

    "Bereiten Sie sich auf den kommenden Aufschwung vor!" Mit diesen Worten eröffnete Guglielmo L. Brentel, Präsident hotelleriesuisse, den diesjährigen "Tag der Schweizer Hotellerie". Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation wies Brentel auf die unternehmerische Eigenverantwortung hin und ermunterte die Hoteliers, demografische und strukturelle Trends aufzunehmen und ihre Produkte weiter zu entwickeln. Auf politischer Ebene forderte Brentel liberalere Rahmenbedingungen sowie die Gleichbehandlung der Hotellerie mit den anderen Exportbranchen. "Das Image und die Wahrnehmung der Hotellerie haben sich markant verbessert", stellte Brentel fest. Das Marketing stehe dank der strategischen Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus auf solidem Fundament. Weitere Impulsprogramme durch den Bund seien aber notwendig, da auch andere Branchen vom Tourismus profitieren. "Unsere Hausaufgaben gilt es zu jedem Zeitpunkt verantwortungsvoll, professionell und leidenschaftlich zu erfüllen. Als Hoteliers und Touristiker in der Schweiz haben wir dafür die besten Voraussetzungen", betonte Brentel zum Schluss.

    Zweitbester Winter überhaupt

    Die schweizerische Hotellerie verzeichnete im April 2009 insgesamt 2,4 Millionen Logiernächte, was gegenüber April 2008 einer Zunahme von 1,8 Prozent entspricht. Die Wintersaison 2008/09 (November bis April) schliesst mit einem Minus von 6,1 Prozent gegenüber der Vorjahressaison ab. Mit insgesamt 15,8 Millionen Logiernächten wurde jedoch das zweitbeste Resultat überhaupt realisiert. Die 5-Sterne-Hotellerie litt bereits zu Beginn der Wintersaison unter der Krise und musste einen Rückgang von 15,9 Prozent in Kauf nehmen. Mit einem Minus von 6,8 beziehungsweise 7,4 Prozent brachen die 3- und 4-Sterne-Hotels deutlich weniger stark ein. Die grossen Städte wiesen in allen Monaten rückläufige Werte aus und schlossen mit einem Minus von 9,2 Prozent. Der Alpenraum dagegen verzeichnete in den Ferienmonaten Dezember (+3,7%) und April (+19,1%) positive Zahlen; der Rückgang betrug insgesamt 5,3 Prozent. "Wir stehen vor einer längeren Durststrecke", betonte Guglielmo L. Brentel. Für den kommenden Sommer wird gemäss BAK Basel Economics eine Abnahme der Logiernächte um 7,2 Prozent erwartet. Im laufenden Tourismusjahr dürften die Logiernächte um 6,7 Prozent zurück gehen. Auch für das Tourismusjahr 2010 wird von einer negativen Entwicklung ausgegangen. "Laut Prognosen werden wir aber auch am Tiefpunkt immer noch besser dastehen als in der Rezession von 2003", meinte Brentel. Eine Erholung der Tourismusnachfrage ist für 2011 zu erwarten.

    Swiss Hotel Film Award: 20 Favoriten gewählt

    Neue Wege der Vermarktung sind gefragt - gerade auch in schwierigen Zeiten. Dabei ist die Hotellerie stark von Emotionen, Eindrücken und Erlebnissen geprägt. Diese Besonderheiten der Hotelwelt lassen sich wohl kaum besser darstellen als in bewegten Bildern. Vor diesem Hintergrund hat hotelleriesuisse Anfang Jahr mit dem Swiss Hotel Film Award den ersten Kurzfilm-Wettbewerb der Hotellerie lanciert. Das Echo war überwältigend: 146 Filmkonzepte wurden eingereicht, 96 Hotels haben sich als Drehort gemeldet. Am heutigen "Tag der Schweizer Hotellerie" gab Jury-Präsident und Filmredaktor Mohan Mani die 20 nominierten Projekte bekannt. Gleichzeitig fiel der Startschuss für die Dreharbeiten in den Hotels. Die Verleihung der Jury-Preise für die drei besten Beiträge sowie des Publikumspreises findet am 10. September in der Sihlcity in Zürich statt.

    Gäste gewinnen per Mausklick

    Die Website eines Hotels - das virtuelle Zwillingshotel - stellt eine immer wichtigere Schnittstelle zum Gast dar und ist oft das entscheidende Kommunikationsmittel, um Kunden zu betreuen, Kundenbeziehungen zu pflegen und neue Kunden zu gewinnen. Es bietet den Hotels die Chance, direkt mit dem Gast zu kommunizieren, Angebote multimedial erlebbar zu machen und den Gast von ihrer Qualität zu überzeugen. "Ohne leistungsfähige und hervorragende Website erreichen wir die Märkte und unsere Gäste nicht auf dem globalen Markt", hielt Guglielmo L. Brentel fest. Dabei stellt das Internet gerade auch für kleinere und mittlere Hotels, die über keine grossen Marketingbudgets verfügen, eine erstklassige Plattform dar. Einen fundierten Einblick hinter die Kulissen des virtuellen Zwillingshotels bot das Keynote Referat von Prof. Dr. Miriam Meckel, Geschäftsführende Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen. Beim anschliessenden Podiumsgespräch wurde das Thema von namhaften Referenten weiter vertieft.

    Eine separate Medienmitteilung zum Swiss Hotel Film Award finden Sie unter dem folgenden Link: www.swisshotelfilmaward.ch/de/medien

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