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Alpbacher Architekturgespräche 2004: Architektur fürs Image?

Ben van Berkel . Architekt und Mitbegründer des UN Studio, Amsterdam. Foto Swarovski/ATP 2004. Weiterer Text über ots. Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/d. swarovski tourism services gmbh"

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    Wattens (OTS) - ARCHITEKTUR UND ÖFFENTLICHKEIT: Namhafte Referenten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Medien diskutieren bei den Alpbacher Architekturgesprächen am 21. und 22. August über dieses spannungsreiche Verhältnis, darunter auch der finnische Parlamentspräsident Paavo Lipponen und Stararchitekt Ben van Berkel.

    "To rethink architecture" - so lautet der Leitspruch von Ben van Berkel. Und gewiss wird der Niederländer sein Publikum auch in Alpbach dazu bringen, neu über Architektur nachzudenken. Seine "Alpbach Lecture" zum Thema "Architektur und Öffentlichkeit" bildet den Höhepunkt der Alpbacher Architekturgespräche, die das Europäische Forum Alpbach gemeinsam mit Swarovski und ATP auch dieses Jahr wieder veranstaltet. Ben van Berkel wurde für viele seiner Projekte ausgezeichnet. Er hatte nach seinem Architekturstudium gemeinsam mit Caroline Bos ein Architekturbüro in Amsterdam gegründet und baut seit 1998 mit dem UN Studio ein Netzwerk auf, das Architekturfachleute für urbane Entwicklung und Infrastruktur zusammenführt. Zur Zeit lehrt er Konzeptuelles Design an der Staedelschule in Frankfurt/Main.

    Architektur für Menschen

    Die Organisation der Räume, die Atmosphäre, die Bewegung und vor allem die Bedürfnisse und Interessen der Menschen - darauf richtet er sein Hauptaugenmerk, gleichgültig, ob er für die öffentliche Hand oder einen Auftraggeber aus der Wirtschaft tätig ist. Er hat grosse öffentliche Projekte realisiert wie die Erasmus-Brücke in Rotterdam und das Grazer Musiktheater, und ist gegenwärtig u.a. mit dem Bau des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart beschäftigt. Seine vielfältigen Erfahrungen machen ihn zu einem hervorragenden Experten für die "Alpbach Lecture", denn die Bedeutung der Stadtgestaltung einerseits und der "Firmenarchitektur" andererseits bilden die Schwerpunktthemen der Architekturgespräche.

    Stadtgestaltung - Interessen im Konflikt

    Wie entsteht das Bild einer Stadt, wie ihr Image? Welche Bedeutung haben öffentliche Grossprojekte oder der Denkmalschutz? Wie wirken die verschiedenen Interessen der Politik, der Wirtschaft und der Bürger zusammen und welche Rolle spielen die Medien hierbei und nicht zuletzt: der Architekt?

    Das Thema Stadtgestaltung steht am ersten Tag der Architekturgespräche im Mittelpunkt. Paavo Lipponen hat als Regierungspräsident ganz wesentlich zur finnischen Vorreiterrolle in Sachen Architekturpolitik beigetragen und wird daher mit seinem Vortrag die Architekturgespräche eröffnen. Weitere Referenten, darunter Karl Ganser von der Stiftung Baukultur und die französische Architektin Marie-Helene Contal, beleuchten das Thema jeweils aus ihrer Perspektive.

    Corporate Architecture - das Image zählt

    Am folgenden Tag beschäftigen sich die Referenten mit der Bedeutung der "Firmenarchitektur" für das Unternehmens- und Markenimage. "Firmenarchitektur", darunter fallen Grossprojekte mit und ohne Erlebnisfaktor, beispielsweise die "Gläserne Fabrik" in Dresden oder die konservative, aber ökologisch angehauchte Unternehmenszentrale eines Herstellers von Babynahrung. Sozialer Wohnungsbau wie er etwa von Thyssen im Ruhrgebiet, aber auch von Swarovski in Wattens betrieben wurde, prägt als eine ganz andere Form der "Firmenarchitektur" das Image dieser Unternehmen bis heute. "Firmenarchitektur" macht als Teil der Corporate Identity die Firmenphilosophie nach aussen hin sichtbar und erfahrbar.

    Aber was trägt sie tatsächlich zum Unternehmenserfolg bei? Steigt ihre Bedeutung durch Internet und Virtuelle Realität noch mehr - oder wird sie eher unwichtig? Martin Essl der bauMax AG, Anna Klingmann von der Princeton University und andere Experten suchen gemeinsam nach Antworten.

    Zum ersten Mal kommen im Rahmen der Diskussion auch drei Teilnehmer aus dem Publikum zu Wort; dabei wird es zum Beispiel um die Bedeutung öffentlicher Plätze gehen. Alle Teilnehmer können ausserdem an einem Designwettbewerb zum Thema Platzgestaltung teilnehmen. Der Gewinner wird zum Abschluss der Architekturtage von einer Jury gekürt.

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