SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG

euro adhoc: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Quartals- und Halbjahresbilanzen
SW Umwelttechnik: 1.-3. Quartal 2003 (D)

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* Starkes 3. Quartal führt zu 14%-Umsatzsteigerung * EBIT-Verbesserung durch starke Nachfrage im Bereich Infrastruktur     in Ungarn * 4% des Umsatzes in den Ländern Slowakei, Rumänien, Kroatien und   Slowenien

Der Umsatz im dritten Quartal 2003 konnte gegenüber dem Vorjahresquartal um 22% von EUR 21 Mio auf EUR 25,6 Mio gesteigert werden. Damit gelang eine Erhöhung des Umsatzes in den ersten drei Quartalen um 14% von EUR 48,6 Mio auf EUR 55,3 Mio. Diese Verbesserung resultiert aus einer weiteren Stärkung der Marktposition der SW Umwelttechnik in Ungarn, wodurch Marktrückgänge in Österreich und Deutschland deutlich überkompensiert werden konnten. Der Anteil Ungarns am Gesamtumsatz konnte von 60% auf 68% erhöht werden, während sich Österreich von 32% auf 23% und weitere EU-Länder von 7% auf 5% reduzierten. Durch die forcierte Marktbearbeitung konnten die Exporterlöse nach Rumänien, Slowakei, Slowenien und Kroatien von 1% auf 4% gesteigert werden.

Aufgrund der positiven Entwicklung in Ungarn kam es im Geschäftsbereich Infrastruktur zu einer Steigerung von 33% auf 36% und im Geschäftsbereich Engineering von 29% auf 34%. Der Bereich Wasserschutz sank markbedingt in Österreich und Ungarn von 39% auf 30%.

Auch beim Betriebsergebnis konnten die Rückgänge des 1. Halbjahres durch das starke 3. Quartal aufgeholt und eine Steigerung von EUR 1,2 Mio auf EUR 1,9 Mio erzielt werden (+55%). Eine stärkere Verbesserung des EBITs wurde durch die Schließungskosten des Standortes in Deutschland (EUR 0,5 Mio) und durch die schwache Marktentwicklung in Österreich verhindert. Dies führte auch zu einer leichten Reduktion des EBITDA von EUR 5,5 auf EUR 4,8 Mio.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum von EUR -0,3 Mio auf EUR -2,0 Mio. Diese Verminderung resultiert aus Kursverlusten aufgrund der teilweisen EUR-Finanzierung in Ungarn und daraus, dass im Vorjahr der Verkauf einer ungarischen Minderheitsbeteiligung von EUR 0,8 Mio enthalten war. Die Reduktion des Finanzergebnisses führte zu einem verminderten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von EUR -0,1 Mio nach EUR 0,9 Mio.

Der Mitarbeiterstand per 30. September blieb trotz der Umsatzausweitung mit 779 Mitarbeitern (Vorjahr: 785) nahezu konstant.

Investitionen

Von dem für das Gesamtjahr 2003 geplanten Investitionsprogramm von EUR 4,5 Mio wurden EUR 4,1 Mio in den ersten drei Quartalen umgesetzt.

Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit liegt mit 76% in Ungarn und dort insbesondere im Ausbau des neuen Produktionsstandortes Budapest Süd.

Strategie und Ausblick

Auf Basis des starken 3. Quartals rechnet das Management für das Gesamtjahr 2003 mit Umsatz- und Ergebnisverbesserungen gegenüber dem Vorjahr. Das negative Finanzergebnis aufgrund der Kursentwicklung HUF/EUR und die Schließungskosten für den deutschen Standort werden jedoch zu einem leicht negativen Ergebnis je Aktie führen.

Mit einer konsequenten Fortführung ihrer Strategie wird die SW Umwelttechnik auch zukünftig ihre Marktposition in Zentraleuropa verbessern:

* In Ungarn führen Sparmaßnahmen aufgrund der hohen Budgetdefizite   zu einer Aufschiebung von wichtigen Investitionen im Bereich Umweltschutz. Die mittelfristige Erreichung der EU-Umweltstandard ist jedoch eine klare Vorgabe und ein Bekenntnis der ungarischen Politik. Die Reduktion des Auftragsstandes von EUR 28 Mio auf EUR 21 Mio resultiert insbesondere aus dem Bereich Engineering in Ungarn.

* Der Geschäftsbereich Infrastruktur ist nicht von der öffentlichen Hand und den damit zusammenhängenden Budgetrestriktionen abhängig und basiert auf einer starken Baukonjunktur in Ungarn. Insbesondere durch den Standort Budapest Süd kann die gesteigerte Nachfrage in diesem Geschäftsbereich optimal abgedeckt werden.

* In Österreich ist weiterhin mit einem schwierigen Marktumfeld in den Standardprodukten der SW Umwelttechnik zu rechnen. Mit neuen Produkten, wie Biogasanlagen, Schleuderbetonmasten und Gewässerschutzanlagen kann sich die SW Umwelttechnik teilweise diesem Trend entziehen.

* Die SW Umwelttechnik wird mit den bestehenden Produktionsstandorten die Marktbearbeitung in Rumänien, Slowakei, Slowenien und Kroatien weiter verstärken.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung            euro adhoc 04.11.2003
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Rückfragehinweis: DI Heinz Wolschner, Vorstand der SW Umwelttechnik Tel.: 0043/463/32109-0, Fax: 0043/463/37667 MMag. Christian Riel, Finanzen/Investor Relations Tel.: 0043/664/4337105, Fax: 0043/1/3688686, mailto:christian.riel@sw-umwelttechnik.at Website: http://www.sw-umwelttechnik.at

Branche: Technologie
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