SYNA

Die Gewerkschaft SYNA demonstriert am 31. August für mehr Transparenz in der 2. Säule

Kapital der 2. Säule gehört den Arbeitnehmenden!

    Zürich (ots) - Die Gewerkschaft SYNA fordert zusammen mit dem christlichnationalen Gewerkschaftsbund die Landesregierung auf, für mehr Transparenz in der 2. Säule zu sorgen. Die Flexibilisierung des Zinssatzes darf nicht als Einbahnstrasse nach unten missbraucht werden. - Das Kapital der 2. Säule gehört den Arbeitnehmenden und nicht den Versicherungsgesellschaften!

    Zuerst haben die Damen und Herren der Landesregierung folgende Punkte zu klären:

    1. Börsengewinne: Was haben die treuhänderisch tätigen Sammelstiftungen bzw. deren Verwalter, Ämter und Stellen mit den ihnen anvertrauten Geldern während der Boomjahre an den Börsen gemacht?

    2. Mittelflüsse: Kann der Verdacht entkräftet werden, dass Banken, Finanzgesellschaften und Versicherungen an den Börsen über Anlagegeschäfte mit BVG-Geldern Gewinne erzielt haben, die nicht an die Versicherungsnehmenden weiter gegeben worden sind?

    3. Teuerung und Festlegung des Mindestzinssatzes: Weshalb hat die Landesregierung auf die Anhebung des Zinssatzes in den Jahren des Börsenbooms verzichtet. - Eine Anhebung des Zinssatzes um mehr als 2 % wäre damals ohne weiteres möglich gewesen.

    Erst wenn die Landesregierung volle Transparenz herstellt, ist sie überhaupt in der Lage über eine allfällige Senkung des Zinssatzes zu befinden.

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