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Comparis: Ältere fahren schlechter und dennoch günstiger - Alte Lenker bezahlen zu wenig Autohaftpflicht - auf Kosten der übrigen Versicherten

Prämien spiegeln nicht das wahre Risiko. Unfallrisiko und Haftpflichtprämien nach Altersklassen. Weiterer Text über ots. Die Verwendung der Grafik ist für redaktionelle Zwecke Honorarfrei. Abdruck bitte mit Quellenangabe: "ogs/Comparis".

Querverweis auf Grafik: www.newsaktuell.ch/d/galerie.htx?type=ogs   ; ;

    Zürich (ots) - Wie die jungen Lenker haben auch die alten Automobilisten ein höheres Unfallrisiko - doch nur die Jungen bezahlen entsprechend höhere Haftpflichtprämien. Dies weist eine breit abgestützte Untersuchung von comparis.ch nach.

    Ältere Automobilisten haben entgegen bisheriger Annahmen ein höheres Unfallrisiko als Angehörige der mittleren Altersklassen. Diese Erkenntnis aus einer schweizweiten Studie publizierte das Statistische Amt des Kantons Zürich vergangene Woche.

    Den Internet-Vergleichsdienst comparis.ch bewog dies zur Frage, ob die Autoversicherungsprämien diesem Umstand Rechnung tragen. Bekanntlich zahlen junge Lenker, die ebenfalls stärker unfallgefährdet sind, wesentlich höhere Haftpflichtprämien als die restlichen Versicherten. Stellen die Versicherungen das erhöhte Unfallrisiko auch den alten Lenkern in Rechnung ?

    Mit einer Auswertung von rund 200'000 Prämienvergleichen, die über 1,5 Millionen Haftpflichtprämien umfassen, dokumentiert comparis.ch, dass dies nicht der Fall ist. Die tatsächlichen Prämien spiegeln lediglich das Unfallrisiko der jungen, nicht aber jenes der alten Lenker, wie die Grafik zeigt. Obwohl beide Gruppen ein erhöhtes Unfallrisiko tragen (ausgezogene Kurve), bezahlen nur die jungen Lenker höhere Haftpflichtprämien, während die alten Lenker von zu günstigen Prämien profitieren (gestrichelte Kurve). Mit anderem Worten: Heute bezahlen nur die unter 60jährigen Lenker eine dem Unfallrisiko ihrer jeweiligen Altersklasse angepasste Prämie, die über 60jährigen Lenker müssen den Risikozuschlag, der ihrer Altersgruppe angemessen wäre, nicht berappen. «De facto bedeutet dies eine gross angelegte Umverteilung», stellt Comparis-Geschäftsführer Richard Eisler fest, «bei der die älteren Versicherten von allen übrigen Versicherten subventioniert werden.»

    Breite Datengrundlage

    Basis der Comparis-Studie sind rund 200'000 Vergleiche von Autoversicherungsprämien, welche Kunden von comparis.ch im Internet durchgeführt haben. Aus den jeweils sieben bis acht verglichenen Prämien wurde für jeden der rund 200'000 Fälle eine durchschnittliche Autohaftpflichtprämie berechnet. Diese floss in die jeweilige Alterskategorie der obigen Grafik ein.

ots Originaltext: Comparis
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Kontakt:
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