Swiss Engineering STV

Fit für die Lohnrunde im Herbst? Swiss Engineering STV publiziert Salärempfehlungen für Ingenieure und Architekten

    Zürich (ots) - Saläre sind in der Schweiz tabu. Damit ist die Unsicherheit über die gerechte Entlöhnung gross. Swiss Engineering STV, der Verband aller Ingenieure und Architekten, publiziert daher jährlich Salärempfehlungen für seine Mitglieder, die als Richtwerte für die jährlichen Salärgespräche dienen können, sei man Arbeitgeber oder Arbeitnehmer. Die im April dieses Jahres bei 20'000 Ingenieuren und Architekten durchgeführte Salärumfrage erfuhr mit 26% Rücklauf eine erfreulich hohe Beachtung und kam zu interessanten Ergebnissen.

    Ein diplomierter Ingenieur (HTL, FH oder ETH) verdient in der Schweiz durchschnittlich 123'000 Franken im Jahr. Die Streuung zwischen den Branchen ist hingegen beträchtlich. Das Baugewerbe bildet das deutliche Schlusslicht bezüglich der Bruttojahressaläre für die Ingenieure und Architekten, während in den Spitzenbranchen Unternehmensberatung und Telekommunikation die höchsten Löhne bezahlt werden.

    Mit 45 Jahren Lohn-Plafond erreicht

    Bei der Salärentwicklung zeichnet sich bei den Ingenieuren und Architekten der Trend ab, dass das Maximum des Lohnniveaus bereits ab 40-45 Jahren erreicht wird. Doch spielt die Berufserfahrung weiterhin eine wichtige Rolle. Noch ausgeprägter als an die Berufserfahrung ist das Lohnniveau an die steigende Personal- und Budgetverantwortung gekoppelt.

    Romandie und Tessin ähnlich - aber 10-20% unter der Deutschschweiz

    Für die drei Sprachregionen deutsche, französische und italienische Schweiz ergibt sich ein überraschendes Bild: Das Tessin und die Romandie liegen lohnmässig gleich, weisen jedoch gegenüber der Deutschschweiz ein um 10-20% niedrigeres Lohnniveau auf. Die Gehälter in der Baubranche unterscheiden sich stark nach Region. Die Zentralschweiz, der Ballungsraum Zürich mit dem Kanton Aargau liegen 10% über der restlichen Deutschweiz. Deutlich tiefere Löhne werden in der Romandie und im Tessin bezahlt. Bei den anderen Branchen ist das Lohnniveau - verglichen mit der Baubranche - generell fast um 20% höher.

    Die Ergebnisse der Umfrage 2003 liegen in Form einer Broschüre "Saläre 2003/2004" vor, welche den Mitgliedern von Swiss Engineering STV Mitte August verschickt wird. Sie kann von Nichtmitgliedern zu einer Schutzgebühr von 30 Franken bei Swiss Engineering STV bezogen werden (info@swissengineering.ch , Telefon +41/1/268'37'11, Fax +41/1/268'37'00). Verbandsmitglieder profitieren zudem von einem online-Abfrage-Tool, das unter www.swissengineering.ch direkte Salär-Vergleiche und -Abfragen nach Alter, Branche, Ausbildung, Arbeitsplatzregion und Berufserfahrung erlaubt.

  Redaktionen können Belegexemplare der Salärempfehlung 2003/2004 sowie einen Test-Account zum online-Umfrage-Tool anfordern.

ots Originaltext: Swiss Engineering STV
Internet: www.newsaktuell.ch

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