Dr. Hönle AG

EANS-News: Hönle erwirtschaftet Betriebsergebnis vor Sondereffekten von 1.960 TEUR

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Quartalsbericht


Gräfeling/München (euro adhoc) - Die Hönle Gruppe hat im ersten Quartal des
Geschäftsjahres 2011/2012 die Umsätze um 8,7 % auf 15.773 TEUR gesteigert. Die
Hönle Gruppe erzielte mit 1.960 TEUR ein Betriebsergebnis ohne die
Berücksichtigung von Sondereffekten auf Vorjahresniveau. Nach Berücksichtigung
der Wertberichtigung von Forderungen gegenüber der Manroland AG in Höhe von
1.131 TEUR ergab sich ein EBIT von 829 TEUR (Vj. 2.117 TEUR). Das
Vorsteuerergebnis (EBT) lag bei 828 TEUR nach 2.092 TEUR im Vorjahr und das
Konzernergebnis bei 383 TEUR nach 1.448 TEUR im Vorjahr. Dies entspricht einem
Ergebnis je Aktie von 0,08 EUR (Vj. 0,27).

Der operative Cashflow der Hönle Gruppe lag im ersten Quartal 2011/2012 bei 696
TEUR. 
Die Eigenkapitalquote der Hönle Gruppe beträgt 72,4 %.

Ausblick:
Im Februar 2012 hat Hönle die Raesch Gruppe, einen Quarzglas-Spezialisten,
übernommen. Die Raesch Gruppe besteht aus der Raesch Quarz (Germany) GmbH,
Langewiesen und der Raesch Quarz (Malta) Ltd., Malta. Damit setzt Hönle ihre
Strategie fort, zusätzlich zum organischen Wachstum auch mittels Akquisitionen
ihre Marktposition zu stärken. Mit der Raesch Übernahme nimmt der Anteil
kurzlebiger Wirtschaftsgüter am Konzernumsatz weiter zu und liegt nun bei über
50 %. Hönle macht sich damit unabhängiger vom zum Teil zyklischen
Anlagengeschäft und erschließt sich gleichzeitig ein Geschäftsfeld mit gutem
Wachstumspotenzial. Insbesondere der asiatische Wirtschaftsraum, in dem die
Raesch Gruppe einen Großteil ihrer Auslandsumsätze erzielt, bietet gute
Entwicklungsperspektiven für die Produkte der Raesch Gruppe.
Mit der Übernahme der Raesch Gruppe ergeben sich Synergien in mehreren
Bereichen. Die Aladin GmbH und die UV-Technik Speziallampen GmbH setzen
Quarzglasrohre der Raesch Gruppe für die Herstellung von UV-Mitteldruck- und
Niederdruckstrahler ein. Synergien ergeben sich aus der Verlagerung von
Fertigungsschritten der beiden Gesellschaften in die Raesch Gruppe.
Produktionsprozesse können dadurch effizienter und gleichzeitig kostengünstiger
gestaltet werden. Zudem bietet der Standort Malta steuerliche Vorteile. Darüber
hinaus erwarten wir positive Effekte durch die Nutzung des Vertriebsnetzes der
Hönle Gruppe in Verbindung mit dem Vertriebsnetz der Raesch Gruppe. 
Insgesamt gehen wir von einer nachhaltig positiven Unternehmensentwicklung der
Raesch Gruppe aus, da wir in unterschiedlichsten Bereichen gute
Wachstumspotenziale für Quarzglasrohre sehen.
Die Konsolidierung der Raesch Gruppe erfolgt ab dem 1. Januar 2012.

Für die Bogenoffset-Sparte der Manroland AG am Standort Offenbach, die künftig
unter Manroland Sheetfed GmbH firmiert, wurde ein neuer Investor gefunden. Im
Februar 2012 übernahm die Langley Holdings plc. die Manroland Sheetfed GmbH. Die
britische Engineering Gruppe, Langley Holdings plc. ist spezialisiert auf den
Bereich Maschinen- und Anlagenbau. Mit der Übernahme wurde ein solider Investor
gefunden, der der Gesellschaft eine langfristige Perspektive bieten kann. 
Nach einem noch umsatzstarken ersten Quartal mit Manroland erwartet Hönle ein
zweites Quartal, in dem sich die Manroland Insolvenz auf die Umsatz- und
Ergebnisentwicklung der Hönle Gruppe auswirken wird. Ab dem dritten Quartal
rechnet Hönle wieder mit steigenden Umsätzen mit Manroland, im vierten Quartal
werden sich voraussichtlich positive Effekte im Zuge der Fachmesse Drupa
bemerkbar machen. Trotz eines infolge der Manroland Insolvenz niedrigeren
Umsatzvolumens, wird aufgrund der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen
zukünftig ein Ergebnisbeitrag mit Manroland erzielt werden, welcher auf dem
Niveau liegen wird, welches vor der Insolvenz realisiert wurde. Voraussetzung
hierfür ist jedoch, dass der künftige Quartalsumsatz mit Manroland mindestens 70
% des Umsatzniveaus des Vorjahreszeitraums beträgt. Die negativen
Ergebniseffekte der Manroland Insolvenz bleiben damit voraussichtlich auf das
erste Halbjahr 2011/2012 beschränkt.

Der aktuelle Auftragsbestand und die Auftragseingänge der Hönle Gruppe liegen im
laufenden Geschäftsjahr aufgrund der Konsolidierung der Mitronic GmbH und der
UV-Technik Speziallampen GmbH über dem Vorjahresniveau. Nach einem verhaltenen
Oktober und November nehmen die Auftragseingänge seit Dezember wieder spürbar
zu. Zudem verzeichnete die Hönle Gruppe zuletzt auch wieder eine Verbesserung
der Stimmung an den Absatzmärkten. 
Sofern sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht verschlechtern, geht der
Vorstand davon aus, dass die Hönle Gruppe einschließlich der ab Januar 2012
konsolidierten Umsätze der Raesch Gruppe einen Umsatz von 75 bis 80 Millionen
Euro im Geschäftsjahr 2011/2012 erzielen wird. Das Betriebsergebnis wird im
zweiten Quartal voraussichtlich bei 1,5 bis 2 Millionen Euro liegen. Im dritten
und vierten Quartal wird ein Betriebsergebnis von jeweils 2,5 bis 3,5 Millionen
Euro erwartet.

Über Hönle: 
Die Dr. Hönle AG ist ein börsennotiertes Technologieunternehmen mit Sitz in
Gräfelfing bei München. Die Hönle Gruppe zählt mit ihren rund 500 Mitarbeitern
zu den weltweit führenden Systemanbietern im Bereich UV-Technologie. Die Systeme
werden in der Farb- und Lacktrocknung, in der Kleb- und Kunststoffhärtung sowie
in der Oberflächenentkeimung und der Sonnenlichtsimulation eingesetzt. Weiterer
Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Entwicklung und der Vertrieb
industrieller Klebstoffe und Vergussmassen. Die Unternehmensgruppe ist weltweit
mit 50 Standorten in über 20 Ländern mit eigenen Gesellschaften und
Vertriebspartnern vertreten.


Rückfragehinweis:
Peter Weinert
Tel.: +49 89 85608 173
E-Mail: peter.weinert@hoenle.de
Web: www.hoenle.de

Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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Unternehmen: Dr. Hönle AG
             Lochhamer Schlag  1
             D-82166 Gräfeling/München
Telefon:     +49 89 85608 0
FAX:         +49 89 85608 101
Email:    ir@hoenle.de
WWW:      www.hoenle.de
Branche:     Gerätebau
ISIN:        DE0005157101
Indizes:     CDAX, Prime All Share, Technology All Share
Börsen:      Freiverkehr: Hannover, Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf,
             Stuttgart, Regulierter Markt/Prime Standard: Frankfurt 
Sprache:    Deutsch
 



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