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SGV - Wirtschaft fordert raschen Abschluss
KMU-Steuerreform: für Wachstum und Arbeitsplätze

Zürich (ots) - Die Schweizer Wirtschaft steht voll und ganz hinter der Unternehmenssteuerreform II, die sich heute als klare KMU- Steuerreform präsentiert. Sie fordert das Parlament in Bern auf, die Beratungen auf dem bisherigen Weg rasch abzuschliessen. economiesuisse und der Schweizerische Gewerbeverband sind deshalb daran, die zahlreichen Branchen und regionalen Wirtschaftsorganisationen durch das ganze Land für die Reform zu mobilisieren. Die Ergebnisse werden demnächst öffentlich gemacht. Die im Vergleich mit anderen Reformansätzen massvolle und ausgewogene Reform setzt dort an, wo der Druck für KMU am höchsten ist. Sie führt die Steuerreform von 1997 weiter, die sich für die Schweiz als grossen Erfolg erwiesen hat und viele Unternehmen in unser Land brachte. Wie damals steht auch heute wieder die Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen im Vordergrund. Im Fokus sind die mehr als 300‘000 KMU der Schweiz. Mit ihren über 3 Millionen Beschäftigten tragen sie zu einem starken Werk- und Dienstleistungsplatz ganz entscheidend bei. Sie garantieren eine sichere Zukunft. Die Unternehmenssteuerreform II als KMU- Steuerreform setzt auf bewährte Schweizer Stärken. Von der Steuerreform profitieren nicht nur die KMU und ihre Beschäftigten, sondern die ganze Schweizer Wirtschaft, die öffentlichen Finanzen und unsere Sozialwerke. Es ist Zeit, dass der Bund endlich nachvollzieht, was in der Mehrzahl der Kantone und OECD-weit schon gängige Praxis ist. Zur Beurteilung der Verfassungskonformität der Teilbesteuerung stellt für die Wirtschaft das Gutachten des Bundesamts für Justiz keine haltbare Grundlage dar. Dieses Gutachten ist summarisch, unvollständig und in seinen zentralen Schlüssen tendenziös. Die international rekordhohe Steuerbelastung der Anteilseigner in der Schweiz wird merkwürdigerweise ausgeblendet. Ebenso die Doppelbelastung mit der Vermögenssteuer. Dies ist wissenschaftlich nicht seriös. Es wird verkannt, dass – im Vergleich zu heute – die KMU-Steuerreform die Steuergerechtigkeit verbessert, indem die steuerliche Ungleichbehandlung von Dividenden und Kapitalgewinnen abgebaut wird. Die vorliegende KMU-Steuerreform steht für eine starke heimische Unternehmensbasis, für Wachstum und Arbeitsplätze. Die Wirtschaft fordert dezidiert, dieses reife Projekt endlich abzuschliessen. Rückfragen: economiesuisse: Pascal Gentinetta, Telefon: 044 421 35 12 , pascal.gentinetta@economiesuisse.ch Schweizerischer Gewerbeverband: Marco Taddei, Telefon: 031 380 14 22, m.taddei@sgv-usam.ch

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