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Interpharma: Jeder zehnte Erwerbstätige arbeitet im Gesundheitssektor

    Basel (ots) - Im Jahr 2002 waren ca. 437'000 Personen im Gesundheits- und Sozialwesen beschäftigt. Seit 1985 hat sich die Zahl der Beschäftigten verdoppelt. Jeder zehnte Erwerbstätige findet heute in diesem Sektor Arbeit. Die Kosten des Gesundheitswesens waren im Jahr 2001 gegenüber dem Vorjahr um 6.4% auf 46.1 Milliarden Franken gestiegen.

    Diese und andere Informationen sind in der aktuellen Ausgabe der Publikation "Das Gesundheitswesen in der Schweiz" zu finden, die von der Pharma Information herausgegeben wird. Bekannt als das "Blaue Büchlein", fasst dieses statistische Standardwerk Daten und Fakten zu Leistungen, Kosten und Preisen im Gesundheitswesen der Schweiz zusammen und hat in jeder Westentasche Platz.

    Der Trend hin zu einer höheren Lebenserwartung setzt sich fort. Im Jahr 2001 lag sie beim Mann ab Geburt im Mittel bei 77.2 Jahren, bei der Frau bei 82.8 Jahren. Diese Entwicklung ist zu einem grossen Teil eine direkte Folge des medizinischen Fortschritts und der guten Gesundheitsversorgung.

    Am häufigsten werden in unserem Land Herz-Kreislauferkrankungen als Ursache von Beschwerden diagnostiziert (12.8%), an zweiter Stelle steht der Bewegungsapparat (11.8%), gefolgt von psychischen Krankheiten (11.2%). Auch als Todesursache sind die Herz-Kreislauferkrankungen die Nummer Eins (39.8%). Die Zahl der Todesfälle ist jedoch seit über zehn Jahren rückläufig und sank zwischen 1980 und 2000 um 12.8%.

    Jede zweite Behandlung erfordert den Einsatz von Medikamenten. Im Jahr 2001 betrug ihr Anteil an den gesamten Gesundheitskosten 10.6%, bzw. 4.9 Milliarden. Seit Einführung des KVG im Jahr 1996 ist der Anteil der in Drogerien und Apotheken abgegebenen Medikamente gleich geblieben. Leicht zugenommen hat hingegen die Abgabe durch Ärzte. Die Ausgaben für die stationäre Versorgung in Akutspitälern sind von 29.8% im Jahr 1996 auf 28.3% im 2001 gesunken. Gleichzeitig stiegen in diesem Zeitraum die Kosten für ambulante Behandlungen in den Spitälern von 3.8% auf 5.3% markant an.

    In der Schweiz sind immer weniger Medikamente zugelassen. Im Jahr 1985 betrug der Bestand der Zulassungen bei Swissmedic 11'027 Human- und Tierarzneimittel. Im 2002 waren es mehr als 3'000 weniger, nämlich 7'753. Stark zugenommen haben die Pharmaexporte. Dies zeigt die Entwicklung der Handelsbilanz seit 1990. Im Jahr 2002 machten die Pharmaexporte mit ca. 30.8 Milliarden Franken 23% des gesamten Exportvolumens der Schweiz aus. Damit ist die Pharmabranche ein wichtiger Motor der Schweizer Wirtschaft.

    Das Gesundheitswesen, seine Leistungen und seine Kosten sind ein permanentes Thema in der politischen Diskussion. Das handliche Büchlein der Pharma Information, das bereits in der 23. Auflage erscheint, liefert Zahlen und Statistiken für eine fundierte Argumentation.

    Alle Daten und Grafiken sind auch auf dem Internet abrufbar unter http://www.interpharma.ch;

    die Papierversion ist gratis erhältlich bei Pharma Information.

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