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swissinfo.ch: Klarstellungen zum Artikel in der Weltwoche

Bern (ots) - Ein Artikel, der in der aktuellen Weltwoche publiziert wurde, kritisiert die Berichterstattung der portugiesischsprachigen Redaktion zum Fall Paula O. massiv. swissinfo weist die Vorwürfe zurück und stellt die wichtigsten Punkte klar. Von Anfang an hat sich die portugiesischsprachige Redaktion von swissinfo bemüht, ausgewogen und faktentreu über diese traurige Geschichte zu schreiben. Sie hat über die öffentliche Empörung in Brasilien und in der Schweiz berichtet, diese aber nicht ausgelöst. Sie hat anschliessend schnell die unerwarteten weiteren Entwicklungen verfolgt und ihren Lesern mitgeteilt. In den Artikeln von swissinfo wurden allen Seiten befragt oder zitiert: die Familie, die brasilianische Regierung, die Zürcher Polizei (mit vollständigen Übersetzungen der publizierten offiziellen Medienmitteilungen), NGO's, und mehrere Vertreter der SVP: beispielsweise Alain Hauert (SVP Pressesprecher) oder die Nationalräte Oskar Freysinger und Yvan Perrin. Dies ergab eine Fülle von Zitaten. Die portugiesischsprachige Redaktion publiziert auf swissinfo.ch einerseits Artikel, andererseits führt sie auch einen Blog, dessen Beiträge nicht der gleichen Objektivität verpflichtet sind. Die Weltwoche verwechselt öfters Artikel, die in der Berichterstattung aufgenommen wurden, und Texte des Blogs. Der Artikel, der als "entfernt" bezeichnet wurde, ist nie verschwunden. Der Hinweis auf das Raben-Motiv, das von OGlobo in einem Blog http://www.presseportal.ch/go2/Blog_OGlobo kritisiert worden ist, wurde von vielen internationalen Medien aufgenommen. Auf swissinfo.ch wurde dieser Verweis ein einziges Mal gemacht, im Gespräch mit Frau Angst. Es ist swissinfo unverständlich, weshalb die Weltwoche in diesem Fall, der viele Schweizer Medien anfänglich verwirrt und beschäftigt hat, ausgerechnet swissinfo angreift. swissinfo wurde erst kurz vor Redaktionsschluss der Weltwoche und in Abwesenheit des Chefredaktors von swissinfo kontaktiert. ots Originaltext: swissinfo Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Christophe Giovannini Chefredaktor swissinfo Tel.: +41/31/350'91'15

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