AMAG Automobil- und Motoren AG

Umsetzung der technischen Massnahmen bei EA189-Dieselmotoren gut angelaufen

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Schinznach-Bad (ots) - Die AMAG hat Ende Januar mit der Umsetzung der Massnahmen für die Motoren mit 2,0 Liter Hubraum begonnen. In den ersten Tagen wurden bereits 50 Fahrzeuge des Typs VW Amarok erfolgreich nachgebessert. Dies, nachdem vom deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bestätigt wurde, dass durch die technischen Massnahmen keine Veränderung der Verbrauchswerte, Leistungsdaten sowie der CO2- und Geräuschemissionen beim VW Amarok erfolgen. Im Laufe der nächsten Monate folgen die Motoren mit 1,2 und 1,6 Liter Hubraum.

«Die Rückrufaktion ist gut angelaufen in der Schweiz. In den ersten Tagen wurden bereits 50 VW Amarok erfolgreich nachgebessert», bestätigt Morten Hannesbo, CEO AMAG. «Unsere Kunden bekommen eine sehr gute technische Lösung für ihr Auto und können sich zudem auf eine schnelle Umsetzung der Massnahmen verlassen - selbstverständlich kostenlos.»

Kundenfreundliche Lösungen waren bei der Erarbeitung der technischen Massnahmen ein wichtiger Aspekt. Für die effiziente Durchführung sind die betroffenen Fahrzeugmodelle in mehrere Gruppen gestaffelt. Erst nach Prüfung und Bestätigung durch das KBA - als Referenzbehörde für EU28 und die Schweiz -, dass auch bei den weiteren Fahrzeugmodellen durch die technischen Massnahmen keine Veränderung der Verbrauchswerte, Leistungsdaten sowie der CO2- und Geräuschemissionen erfolgt, werden die betroffenen Fahrzeughalter das offizielle Rückrufschreiben erhalten. Sie werden dann gebeten, mit einem Partnerbetrieb ihrer Marke einen Termin zu vereinbaren. Zeitlich wird sich die Umsetzung der Massnahmen über das gesamte Jahr 2016 erstrecken.

Für die 1,2 Liter, 1,6 Liter und 2,0 Liter-Motoren des Typs EA189 ist ein Software-Update vorgesehen, die reine Arbeitszeit wird weniger als eine halbe Stunde am Fahrzeug in Anspruch nehmen. Beim 1,6 Liter-Motor wird zusätzlich ein Strömungsgleichrichter im Ansaugtrakt eingesetzt, so dass für die reine Arbeitszeit am Fahrzeug, inklusive Software-Update, knapp 45 Minuten kalkuliert werden.

Die Rückrufaktion hat mit dem 2.0 TDI-Motor im VW Amarok begonnen. Durch Aufspielen einer neuen Motorsteuerungs-Software erfüllt der Amarok die erforderlichen Grenzwerte zur Einhaltung der EU5-Abgasnorm. Ziel von Volkswagen war es immer, durch diese Massnahme keine Veränderung der Verbrauchswerte, der Leistungsdaten sowie der CO2- und Geräuschemissionen bei den betroffenen Fahrzeugen hervorzurufen. Das KBA hat für den Amarok bestätigt, dass dieses Ziel vollumfänglich erreicht worden ist. Auch alle weiteren Fahrzeuge werden vor deren Freigabe durch die Behörden diesbezüglich überprüft werden.

In wenigen Wochen folgen neben den Varianten des Passat auch die anderen Modelle mit den betroffenen 2.0 TDI-Motoren. Voraussichtlich zum Ende des zweiten Quartals wird mit der Nachbesserung bei den 1,2-Liter-Motoren begonnen. Zum Abschluss der Rückrufaktion ab dem dritten Quartal erfolgt die Umsetzung bei den Fahrzeugen mit 1,6 Liter-Motor.

Weiterhin gilt: Die Fahrzeuge sind technisch sicher und können deshalb uneingeschränkt im Strassenverkehr genutzt werden.

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