Bundesamt für Gesundheit

BAG: Zuchtlachs - Schweizer Grenzwerte werden eingehalten

      (ots) - Eine neue US-Kanadische Studie (Science vom 9.1.2004)
hat
gezeigt, dass atlantischer Zuchtlachs deutlich mehr mit persistenten
Umweltkontaminanten (Dioxine, PCBs, Dieldrin und Toxaphen) belastet
ist, als pazifischer Wildlachs. Diese Erkenntnisse sind an sich
nicht neu, und die Gehalte dieser in allen tierischen Lebensmitteln
im Fett akkumulierenden Organochlorverbindungen haben in den letzten
20 Jahren weltweit deutlich abgenommen. Die in Europa und der
Schweiz für den Gesundheitsschutz relevanten Grenzwerte für Fisch
werden auch vom höher belasteten Zuchtlachs aus Nordeuropa
eingehalten. Die Diskussion um Risiko und Nutzen von Konsum von
fettreichem Fisch wird von der Wissenschaft seit längerem kontrovers
geführt (Nutzen von omega-3 Fettsäuren zur Prävention von
Herz-Kreislaufkrankheit versus theoretisches Krebsrisiko bzw.
hormonähnliche Effekte der Organochlorkontaminanten). Das BAG
verfolgt die Entwicklung von Rückständen und Schwermetallen
aufmerksam. Die Fremd- und Inhaltsstoffverordnung wird auch in
diesem Bereich laufend dem neusten Kenntnisstand angepasst. Zurzeit
drängen sich aus Sicht des BAG für die Schweizer Konsumentinnen und
Konsumenten keine konkreten Empfehlungen zum Fischkonsum auf. Für
weitere Auskünfte: Bundesamt für Gesundheit, 031 322 95 05.



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