Staatskanzlei Luzern

Geplantes Asylzentrum in Fischbach als Ersatz für das Zentrum in Malters

Luzern (ots) - Der Kanton Luzern plant in Fischbach ein Asylzentrum für rund 55 Asylsuchende. Die leer stehende Liegenschaft im Gebiet Mettmenegg eignet sich gut für die Unterbringung von Asylsuchenden. Das Zentrum ist Ersatz für das Zentrum Witenthor in Malters.

Das Asylzentrum Withenthor in Malters wird per Ende 2011 geschlossen, da die Eigentümer für die Liegenschaft eine neue Nutzung vorsehen. Es muss ersetzt werden, da dem Kanton Luzern seit Januar 2011 monatlich 60 bis 80 Asylsuchende durch das Bundesamt für Migration zugewiesen werden. Die Zahl der Wegzüge von Asylsuchenden aus dem Kanton Luzern war im selben Zeitraum rückläufig.

Der Kanton Luzern, der zuständig ist für die Betreuung und Unterbringung der zugewiesenen Asylsuchenden, hat nun in der Gemeinde Fischbach eine Liegenschaft gefunden, die sich als Asylzentrum eignet. Es handelt sich um das ehemalige Bürgerheim von Zell. Gemeinsam mit der Besitzerfamilie konnte eine Lösung gefunden werden, um ab Januar 2012 rund 55 Asylsuchenden eine Unterkunft zu bieten. Für die Fragen der Umsetzung und die Information der Bevölkerung steht der Kanton in engem Kontakt mit den Gemeindebehörden von Fischbach. Das Asylzentrum wird von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas Luzern im 24-Stunden-Betrieb geführt werden. Zu ihren zentralen Aufgaben gehört es, für Sicherheit zu sorgen und die Asylsuchenden in die Kultur und den Alltag in der Schweiz einzuführen.

Die Bevölkerung von Fischbach ist gestern über das geplante Zentrum informiert und zu einem Orientierungsanlass am 14. September eingeladen worden. "Die Information der Bevölkerung habe ich zur Chefsache gemacht", sagt Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf. Er werde am Informationsanlass persönlich in Fischbach sein und die Einwohnerinnen und Einwohner aus erster Hand über das Zentrum informieren, so Graf weiter. "Der direkte Dialog mit der Bevölkerung und mit den Gemeindebehörden hat für mich oberste Priorität."

Als nächste Schritte werden die noch offenen Fragen geklärt und allfällige bauliche Anpassungen an der Liegenschaft vorgenommen, sodass das Zentrum Anfang 2012 bezogen werden kann.

Bildmaterial:

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Bildlegende:

Martha Stöckli-Riedweg, Gemeindepräsidentin Fischbach Regierungsrat
Guido Graf, Gesundheits- und Sozialdirektor 

Kontakt:

Guido Graf
Vorsteher Gesundheits- und Sozialdepartement
Tel.: +41/41/228'60'85 (heute 15.00-15.30 Uhr)
E-Mail: guido.graf@lu.ch

Raymond Caduff
Asylkoordinator Dienststelle Soziales und Gesellschaft
Tel.: +41/41/228'58'91
E-Mail: raymond.caduff@lu.ch



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