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Staatskanzlei Luzern

Der Wolf darf im Gebiet Fürstei-Schwändelifluh-Schimbrig geschossen werden

Luzern (ots)

Auf Antrag des Kantons Luzern tagte am 30. Juli in
Sursee die interkantonale Kommission für das Management von 
Grossraubtieren in der Zentralschweiz-West (IKK). Die Kommission 
setzt sich zusammen aus den Jagdverwaltern der Kantone Bern, Luzern, 
Uri, Nidwalden und Obwalden sowie dem eidgenössischen Jagdinspektor.
Die interkantonale Kommission hat die Situation analysiert und 
beurteilt den Abschuss des Wolfes als Sofortmassnahmen zur weiteren 
Schadenverhütung im Entlebuch, Kanton Luzern, als vereinbar mit dem 
Konzept Wolf Schweiz. Entscheidende Kriterien des Konzepts sind 
erfüllt. Danach ist mit 27 Rissen innerhalb des festgelegten 
Schadenperimeters im Gebiet Fürstei-Schwändelifluh-Schimbrig die 
erforderliche Zahl erreicht. Die technisch möglichen, praktikablen 
und kurzfristig umsetzbaren Schutzmassnahmen sind ergriffen worden. 
Um weitergehende Schutzmassnahmen zu treffen, fehlte im ersten Jahr 
der Wolfspräsenz den Schafhaltern und den involvierten Behörden die 
erforderliche Zeit.
Der Abschuss des einzelnen, schadenstiftenden Wolfes ist als 
kurzfristige Massnahme zur Verhütung weiterer Schäden während der 
Alpzeit 2009 zu betrachten. Da der Abschuss von einzelnen Wölfen 
keine nachhaltige Lösung darstellt, empfiehlt die Kommission den 
betroffenen Kantonen weiter, die Schafhaltung im Wolfsgebiet im 
kommenden Winter grundsätzlich zu analysieren und auf die nächste 
Saison hin einen funktionierenden Herdenschutz aufzubauen. Wo kein 
Herdenschutz möglich ist, muss die zukünftige Nutzung einzelner 
Flächen grundsätzlich überdenkt werden.
Für den Abschuss des Wolfes hat der Kanton Luzern eine 
entsprechende Verfügung zu erlassen. Die Abschussbewilligung ist auf 
maximal 60 Tage zu befristen und hat innerhalb des vom der IKK 
definierten Abschussperimeters zu erfolgen.

Kontakt:

Josef Muggli
Kanton Luzern, lawa, Abt. Fischerei und Jagd
Tel.: +41/41/925'10'81
E-Mail: josef.muggli@lu.ch

Reinhard Schnidrig
BAFU, Präsident IKK
Tel.: +41/31/323'03'07

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