Staatskanzlei Luzern

Luzern - Beromünster: Neues Buskonzept ist Opfer seines Erfolgs

    Luzern (ots) - Auf den Fahrplanwechsel vom Dezember 2008 wurde zwischen Luzern und Beromünster für die Buslinien ein neues Fahrplankonzept eingeführt. Die Einführung hat zwei Seiten: Einerseits zeugt das sehr hohe Passagieraufkommen davon, dass das Angebot attraktiv ist und anderseits kam es wenige Tage nach der Umsetzung wegen hoher Nachfrage bereits zu Kapazitätsengpässen. Diese Engpässe wurden und werden beseitigt.

    Am 14. Dezember 2008 wurde das neue Buskonzept zwischen Luzern - Beromünster und Rickenbach/Menziken AG für die Linien 50, 51 und 52 umgesetzt. Neu werden sämtliche Kurse zwischen Rothenburg und Luzern via Autobahn geführt. Gleichzeitig wurden die Linien nach Rickenbach und Menziken AG verlängert und es werden neue Fahrzeuge eingesetzt. Zwischen Sandblatten und Luzern besteht damit ein 15-Minuten-Takt zur Hauptverkehrszeit mit Umsteigemöglichkeit im Bahnhof Rothenburg Dorf auf die S18.

    Die sehr hohe Nachfrage auf die attraktiven Buslinien hat die Auto AG Rothenburg als Transportunternehmerin und den Kanton Luzern als Besteller dieser Linien überrascht. Beispiellos hat sich die Nachfrage innert kürzester Zeit nach Inbetriebnahme so stark entwickelt, dass es zu markanten Kapazitätsengpässen kam und Kundinnen und Kunden teilweise sogar nicht mehr mitgenommen werden konnten. Die Witterung und das kalte Winterwetter haben sicher auch zu dieser Situation beigetragen.

    Kurzfristig hat die Auto AG Rothenburg zusätzliche Beiwagen am Morgen und am Abend in den Spitzenverkehrszeiten eingesetzt. Gemäss den ersten Erfahrungen konnten mit diesen Massnahmen die Kapazitätsengpässe gemildert und teilweise beseitigt werden. Im Moment wird das Nachfrageverhalten genau beobachtet und falls notwendig werden die Kapazitäten weiter angepasst. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die S18 Luzern - Sursee genügend Kapazität auf dem Abschnitt Luzern - Rothenburg aufweist und als attraktive Option für Kundinnen und Kunden aus Emmenbrücke und Rothenburg zur Verfügung steht. Mit dieser Linie gelangt man umsteigefrei ins Rontal und weiter nach Rotkreuz, Zug und Baar. Dabei stellt die SBB neuestes Rollmaterial zur Verfügung.

    Auf den nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2009 sollen Anpassungen in der Buserschliessung standardisiert werden, um zukünftige Kapazitätsengpässe zu vermeiden. Zusammenfassend werden zum Wohl aller Kundinnen und Kunden Sofortmassnahmen umgesetzt und aufgrund weiterer Erfahrungen muss dann das Angebot auch fahrplanmässig korrigiert werden.

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