Staatskanzlei Luzern

Sport-Toto verteilt mehr Mittel

    Luzern (ots) - In den letzten Jahren standen dem Kanton Luzern jeweils rund 12 Millionen Lotterie- und Sport-Toto-Mittel zur Verfügung. Der Anteil des Sport-Toto betrug rund 3 Millionen pro Jahr. So konnte die Sport-Toto-Kommission in den Jahren 2002 und 2003 gesamthaft 6 Millionen an die Sportvereine, die Sportverbände, für Sportanlässe und für Sportanlagen ausschütten.

    Die Sport-Toto-Kommission wird vom Regierungsrat gewählt und besteht aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Sportverbände. Sie wird präsidiert von Regierungsrätin Yvonne Schärli. Die Kommission und damit die Sportverbände definieren nach genau festgelegten Kriterien, wer auf Gesuch hin wie viel Geld erhält. In den letzten Jahren wurden die Sport-Toto-Beiträge an die Vereine, Verbände und die Unterstützung der Anlagen erhöht. Dies war möglich, weil mehr Mittel von der Sport-Toto-Gesellschaft zu Verfügung gestellt wurden und weil der Fonds, der in den letzten Jahren geäufnet worden war, etwas abgebaut wurde. Die Zukunft sieht aber nicht so aus, dass in den nächsten Jahren noch mehr Mittel zur Verfügung stehen.

    Anlagen aus den verschiedensten Sportarten konnten mit Sport-Toto-Beiträgen unterstützt werden:

    - Beachvolleyfelder in Meggen, Sursee, Adligenswil, Root und
        Ruswil

    - Fussballanlagen in Schötz, Hitzkirch, Nottwil, Eschenbach,
        Ebikon, Emmen, Ruswil und Weggis

    - Clubhäuser in Ruswil, Schötz, Littau, Dietschiberg Luzern,
        Ebikon und Dagmersellen (Stoos)

    - Hallen und Sportanlagen in Weggis, Neudorf, Rickenbach, Gettnau,
        Kriens, Willisau, Greppen, Ebikon und Jugendzentrum Schachen

    - Skateanlage im Rontal, Dojo in Hochdorf, Emmenbrücke und Entlebuch, BMX-Bahn in Littau, Schwimmbad Zimmeregg in Littau, Bergheim in Kriens, Tennisplatz in Sörenberg und Ruswil, Reitplatz in Beromünster, Begegnungzentrum Reiden

    Auf die einzelnen Sportarten bezogen haben wir unter anderem folgende grössere Beiträge gesprochen (vollständige Liste siehe Beilage):

    - Turnverbände                 rund 300'000.--
    - Fussball                        rund 500'000.--
    - andere Ballsportarten  rund 180'000.--
    - Behindertensport          rund  20'000.--
    - Eissport                        rund  90'000.--
    - Skisport                        rund  50'000.--
    - Tennis                          rund 200'000.--
    - Wassersport                  rund  50'000.--

    Bei vielen Sportarten hat die Erhöhung des Beitrages an die Mannschaften eine Erhöhung des Beitrages an den einzelnen Verein zur Folge. Vor allem die sehr aktiven Vereine haben für ihren grossen Aufwand einen grösseren Beitrag erhalten.

      Dies zeigt die Absicht der Sport-Toto-Kommission, vermehrt die
Vereine, die einen grösseren Aufwand und ein grösseres Angebot an
Trainings haben, mit höheren Beiträgen zu unterstützen. Die Änderung
der Beitragssätze wird nur in kleinen Schritten vollzogen, um nicht
plötzlich erheblich mehr Mittel auszuschütten als zur Verfügung
stehen, bzw. die Beiträge nicht nachträglich wieder reduzieren zu
müssen. Dies hätte nämlich bei einigen Vereinen Budgetprobleme zur
Folge. So sind bei vielen Vereinen etwa 10% der Einnahmen vom
Sport-Toto.

    Bis 2003 wurden die Mittel von der Sport-Toto-Gesellschaft an die Kantone verteilt. Neu sind die Interkantonale Landeslotterie (ILL), die Berner Lotterie (SEVA) und die Sport-Toto-Gesellschaft in eine Unternehmung, der SWISSLOS, zusammengeschlossen. Deshalb werden die Lotterieerträge nun aus einem Unternehmen an die Kantone überwiesen. Die Verteilung unter die Interessierten (gemeinnützige, soziale, kulturelle und Sport-Organisationen) geschieht nun innerhalb des Kantons. Die SWISSLOS ist einem verstärkten Wettbewerb gegenüber den ausländischen Lotterien, den einheimischen Casinos und den Internetanbietern ausgesetzt. Deshalb ist in den nächsten Jahren nicht mit mehr Ertrag bzw. mehr Mitteln für die Unterstützung der oben erwähnten Organisationen zu rechnen. Der Sport kann aber wie bisher mit ca. 25% der Mittel rechnen. Die anderen 75% der Lotterieerträge stehen den gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Organisationen zur Verfügung.

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