Staatskanzlei Luzern

Förderverein der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern gegründet

    Luzern (os) - Am Donnerstag, 14. November 2002, wurde in Luzern der "Förderverein der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern" aus de Taufe gehoben. Er will in der Zentralschweiz ein für die Rechtswissenschaftliche Fakultät wohlwollendes Umfeld schaffen und sie in der Öffentlichkeit verankern.

    Neues Bindeglied zwischen Rechtsfakultät und Öffentlichkeit Der Dialog zwischen Fakultät und Öffentlichkeit soll intensiviert werden, um die gegenseitigen Bedürfnisse und Wünsche bestmöglich zu kennen und darauf reagieren und eingehen zu können. Der Förderverein bietet für diesen Dialog zukünftig ein ideales Forum. In einer späteren Phase soll der Förderverein der Rechtswissenschaftlichen Fakultät in eine Absolventen-Organisation übergeführt werden, welche den Förderverein ablösen und alle seine Aufgaben übernehmen wird. Solche "Alumni"-Vereinigungen spielen an amerikanischen Universitäten bereits eine grosse Rolle. Auch schweizerische Hochschulen greifen diese Idee immer häufiger auf.

    Wille und Mittel für eine offene Fakultät

    Der Freiburger Rechtsprofessor Peter Gauch, der bis zur Volksabstimmung im Jahr 2000 an der Vorbereitung der Luzerner Rechtsfakultät mitgewirkt hatte, ging in seinem Referat "Förderverein. Was fördert der Verein?" anlässlich der Gründungsversammlung der Frage nach, was es in dieser Fakultät zu fördern gilt. Seiner Ansicht nach müssen Wille und Mittel vorhanden sein, um den Studierenden in einer für den Gedankenaustausch offenen Fakultät eine optimale Ausbildung zu bieten. Diese muss sich über das rein "Juristische" hinaus auch auf die emotionale und soziale Kompetenz beziehen. Die so verstandene Lehre in den Mittelpunkt zu setzen heisst freilich nicht, die Forschung und die überuniversitäre Weiterbildung zu vernachlässigen. Nur alle drei Elemente zusammen garantieren einen längerfristigen Erfolg. Ein weiter wichtiger Erfolgsfaktor ist zudem das Engagement einer motivierten und zufriedenen Professorenschaft, die mit der gleichen Fachkompetenz und dem gleichen Team-Geist weiter arbeitet, mit welchen sie begonnen hat. Gauch zeigt sich äusserst zufrieden über den grossartigen Anfangserfolg der neuen Fakultät, mahnt aber auch, dass es nun vor allem auf die Zukunft ankomme.

    Professor Paul Richli, Gründungsdekan der Fakultät, nennt es "ein ausgesprochener Glücksfall", dass sich schon im ersten Jahr der Aktivität der neuen Rechtsfakultät eine Gruppe namhafter Persönlichkeiten aus der Zentralschweiz für die Gründung eines Fördervereins engagiert hat. Ein solcher Verein ist aus seiner Sicht ausserordentlich wichtig. Er soll und kann eine Plattform sein, die der Begegnung zwischen Fakultät und interessierter Öffentlichkeit dient. Auf diese Weise ist die Fakultät am Puls ihrer Umwelt und kann deren Erwartungen, Lob und Kritik hören sowie ihr Tun und Lassen auf "Umweltverträglichkeit" testen und nötigenfalls anpassen. Die Fakultät hat so auch die Chance, Verständnis, Sympathie und Unterstützung in ideeller und allenfalls materieller Form für berechtigte und zukunftsweisende Anliegen zu finden. Im Namen der Rechtsfakultät dankt Richli dem Gründungskreis des Fördervereins für dessen Engagement und hofft, dass sich rasch eine stattliche Zahl weiterer Persönlichkeiten aus der Zentralschweiz anschliessen werde.

    Doris Russi Schurter, Präsidentin der Zentralschweizerischen Handelskammer und Sitzleiterin von KPMG Luzern ist überzeugt, dass die juristische Fakultät der Universität Luzern zu einem Quantensprung verholfen hat. Die Uni Luzern ist damit auch zu einem Wirtschaftsfaktor geworden,  bietet sie doch qualifizierte Arbeitsplätze und hilft überdies, eine attraktive Umgebung zu schaffen, in der gut ausgebildete Mitarbeitende rekrutiert werden können. Sie wird zudem vermehrt erfolgreiche Unternehmen motivieren, sich in der Region Zentralschweiz anzusiedeln. Mit dem Förderverein kann man diese Zusammenhänge der Öffentlichkeit bewusst machen.

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