Fürstentum Liechtenstein

ikr: Entwicklungskonzept Unterland

Vaduz (ots/ikr) - Am 17. Januar 2017 fand in Ruggell die 4. Sitzung des Arbeitsplenums des Entwicklungskonzeptes Liechtensteiner Unterland statt. Das Entwicklungskonzept ist die gemeinsame Plattform des Verkehrsministeriums und der Gemeinden des Liechtensteiner Unterlandes, um die räumliche und verkehrliche Entwicklung im Unterland gemeinsam weiterzuentwickeln und zukunftstauglich zu gestalten. Neu arbeitet auch die Gemeinde Schaan am Entwicklungskonzept Unterland mit. "Der Einbezug der Gemeinde Schaan, als Bindeglied zwischen dem Unter- und dem Oberland, ist für das Entwicklungskonzept sehr wertvoll und unabdingbar", stellen die zuständige Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer und die Unterländer Vorsteher übereinstimmend fest.

An den regelmässigen Treffen nehmen jeweils die Verkehrsministerin, die Vorsteherin und die Vorsteher des Unterlandes sowie neu der Schaaner Vorsteher teil. Zudem sind Mitarbeiter des Ministeriums, des Amtes für Bau und Infrastruktur sowie der Gemeindebauverwaltungen der sechs involvierten Gemeinden vertreten. In einer sehr konstruktiven Arbeitsatmosphäre wurde die begonnene Skizzierung der gewünschten Entwicklung für das Liechtensteiner Unterland, im Sinne einer gemeinsamen Vision, fortgesetzt.

Das Entwicklungskonzept Unterland wurde von Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer im Frühling 2016 nach sorgfältiger Grundlagenerarbeitung mit dem Ziel ins Leben gerufen, in einem langfristig ausgerichteten Masterplan die angestrebte Entwicklung von Verkehr, Siedlungs- und Wirtschaftsraum gemeinsam festzuhalten. Damit wurde ein nachhaltiger Prozess in Gang gesetzt, der über Legislaturperioden hinausgehen und eine dauerhafte Plattform für regelmässige Begegnungen zwischen der Regierung und den Unterländer Gemeindevorstehungen sowie der Schaaner Gemeindevorstehung bieten soll.

Die Ziele und die Aufgabenstellung des Prozesses, sowie Organisation und Kommunikation wurden gemeinsam in einer Geschäftsordnung festgelegt. Bisher wurde die IST-Situation erarbeitet, die Ortsplanungen der Gemeinden präsentiert und mit der Skizzierung der gewünschten räumlichen und verkehrlichen Entwicklung begonnen. Um die Arbeit zügig fortsetzen zu können, wurden bereits weitere Termine für das erste Halbjahr 2017 vereinbart.

Kontakt:

Ministerium für Infrastruktur und Umwelt sowie Sport
Johann Wucherer
T +423 236 64 71



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