Fürstentum Liechtenstein

ikr: Botschafterwechsel in Washington und Brüssel

Vaduz (ots/ikr) - Claudia Fritsche, Botschafterin Liechtensteins in den Vereinigten Staaten, scheidet diesen Sommer aus dem Staatsdienst aus. In Washington folgt ihr Kurt Jäger, aktueller Botschafter Liechtensteins in Brüssel, nach. Die Botschafterstelle in Brüssel wird neu ab 1. Juli mit Sabine Monauni besetzt.

Nach 26 Jahren als Botschafterin im Dienste der liechtensteinischen Aussenpolitik wird Claudia Fritsche im kommenden Sommer aus dem Staatsdienst ausscheiden. Claudia Fritsche wurde 1990 zur ersten UNO-Botschafterin Liechtensteins ernannt. Seit 2002 ist sie residierende Botschafterin in Washington. Botschafterin Claudia Fritsche hat während ihrer Amtszeit in Washington die Zusammenarbeit zwischen Liechtenstein und den USA auf eine neue Grundlage gestellt und die freundschaftlichen und aktiven Beziehungen zwischen den beiden Staaten beharrlich vertieft. Mit ihrer Aufbauarbeit in New York und später in Washington hat sie einen bedeutenden Beitrag zur Sichtbarkeit Liechtensteins in der UNO und in den Vereinigten Staaten geleistet. Die Regierung bedankt sich bei Botschafterin Claudia Fritsche für ihr langjähriges unermüdliches und erfolgreiches Engagement für das Land Liechtenstein.

Botschafter Kurt Jäger tritt am 1. August 2016 die Stelle als neuer Botschafter in Washington an. Während sechs Jahren vertrat Botschafter Kurt Jäger in Brüssel die Interessen Liechtensteins gegenüber der EU und im EWR sowie als assoziierter Schengen / Dublin Staat. Kurt Jäger verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung im internationalen Bereich, 15 Jahre davon in der Luftfahrtbranche. Er besitzt juristische Studienabschlüsse der Universitäten von Fribourg/Schweiz (1987 Lizenziat) und McGill, Montreal/Kanada (1989 LL.M). Vor seiner Funktion als liechtensteinischer Botschafter in Brüssel war Botschafter Kurt Jäger Mitglied des Führungskollegiums der EFTA-Überwachungsbehörde in Brüssel.

Neue liechtensteinische Botschafterin in Brüssel wird Sabine Monauni. Sie tritt ihr Amt am 1. Juli 2016 an. Mit Sabine Monauni wird die Botschafterstelle in Brüssel mit einer Person besetzt, die über jahrelange praktische Erfahrung im Europarecht und mit den EWR-Institutionen verfügt und sich somit auf dem Brüsseler Parkett bereits bestens auskennt. 2010 wurde Sabine Monauni von der Regierung als Mitglied des dreiköpfigen Führungskollegiums der EFTA-Überwachungsbehörde in Brüssel ernannt. Während dreieinhalb Jahren war sie zuständig für die fachliche und organisatorische Leitung von rund 70 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus 15 Nationen. Zuvor war Sabine Monauni als stellvertretende Leiterin bei der EWR-Stabstelle tätig. Sabine Monauni hat in St. Gallen Rechtswissenschaften studiert (lic.iur. HSG) und verfügt über einen Master of European Law (LL.M.) des renommierten Europakolleg in Brügge (Belgien).

Kontakt:

Ministerium für Äusseres, Bildung und Kultur
Martin Frick, Leiter Amt für Auswärtige Angelegenheiten
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