Fürstentum Liechtenstein

ikr: Regierungschef Adrian Hasler empfängt Sachsens Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich in Liechtenstein

ikr: Regierungschef Adrian Hasler empfängt Sachsens Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich in Liechtenstein
Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Regierungschef Adrian Hasler

Vaduz (ots/ikr) - Ein halbes Jahr nachdem Stanislaw Tillich Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler in Dresden empfangen hatte, reiste der sächsische Ministerpräsident vom 18. bis 20. Mai 2015 zum Gegenbesuch nach Liechtenstein. Neben einem Arbeitsgespräch mit dem Regierungschef standen auch eine Führung durch das Landtagsgebäude und der Universität Liechtenstein sowie ein Empfang auf Schloss Vaduz auf dem Programm.

Hauptthema der gemeinsamen Gespräche war die enge Verflechtung von Bildung und Wirtschaft in Sachsen und in Liechtenstein. "Bereits im Herbst haben wir die starke Stellung der Industrie in der liechtensteinischen Wirtschaftsstruktur unterstrichen. Nun bestand die Gelegenheit, das Thema anlässlich einer Betriebsbesichtigung bei der Hoval AG und einem Roundtable an der Universität Liechtenstein zu vertiefen", erklärte Regierungschef Adrian Hasler.

Hintergrundwissen über die Geschichte des Landes vermittelte der sächsischen Delegation eine Führung im Liechtensteinischen Landesmuseum mit dem Schwerpunkt "Fürstengalerie und Napoleonische Ära". Das Fürstentum Liechtenstein war durch Napoleon im Jahr 1806 souverän geworden und konnte seine Souveränität 1814/1815 dank dem geschickten Handeln von Fürst Johann I. von und zu Liechtenstein bewahren. Viele andere Kleinstaaten des 1806 aufgelösten Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ereilte damals das Schicksal der Auflösung in grösseren Staaten.

"Wir konnten unseren Gästen in sehr kurzer Zeit zeigen, wie vielfältig, spannend und aktiv Liechtenstein in vielen Bereichen ist", so das Fazit des Regierungschefs. "Nun setzen wir uns dafür ein, dass die geknüpften Bande weitergepflegt werden, so dass weitere Kooperationen auf verschiedenen Ebenen möglich werden."

Kontakt:

Ministerium für Präsidiales und Finanzen
Christoph Frick, Persönlicher Mitarbeiter des Regierungschefs
T +423 236 64 44


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