Fürstentum Liechtenstein

ikr: Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer zu Besuch bei den Bundesräten Leuthard und Schneider-Ammann

Vaduz (ots/ikr) - Am Dienstag, 23. Oktober, reiste Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer zu einem Arbeitsbesuch zu den Bundesräten Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann nach Bern. Bei einem Treffen mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann standen die aktuelle Wirtschaftslage und die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein im Zentrum.

Beim Arbeitsbesuch bei Bundesrätin Doris Leuthard wurde insbesondere der Stand der Dinge in Sachen S-Bahn FL-A-CH, die Energiepolitik der Schweiz und Liechtenstein sowie die neue Partnerschaft zwischen dem Land Liechtenstein und der Swisscom im Telekommunikationsbereich thematisiert. Gerade die Zusammenarbeit zwischen der Regierung Liechtensteins und der Swisscom bedeutet eine zentrale Neuorientierung im Telekommunikationsbereich. "Nachdem wir über Jahrzehnte gute Erfahrungen mit der PTT gemacht haben, bin ich zuversichtlich, dass wir mit der Swisscom den richtigen Partner für die Zukunft gefunden haben", betonte Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer.

Im Mittelpunkt der Gespräche mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann wurden die gegenwärtige Wirtschaftssituation, die bilaterale Zusammenarbeit und die grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung besprochen. Zudem spielte die verstärkte Zusammenarbeit im Forschungs- und Entwicklungsbereich, namentlich am Beispiel des Forschungs- und Entwicklungszentrums Rheintal, eine zentrale Rolle.

Das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal ist eine interdisziplinäre Forschungs- und Dienstleistungsinstitution für Mikrosystemtechnik, Produktionsmesstechnik, Energiesysteme und technologieorientiertes Unternehmertum mit Sitz in Buchs. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten orientieren sich an den Anforderungen der Industrie und verbinden anwendungsorientierte Forschung mit deren praktischen Umsetzung. Die Institution bietet einen einfachen und schnellen Zugang zu modernsten Technologien. Dabei sind insbesondere auch kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) angesprochen, die über weniger Technologie-Ressourcen verfügen.

Das Forschungs- und Innovationszentrum ist Teil eines Kooperationsnetzes mit der ETH Zürich, der EMPA, dem Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique (CSEM) SA, der Hochschule für Technik Buchs und der Universität Liechtenstein.

Kontakt:

Markus Kaufmann, persönlicher Mitarbeiter des 
Regierungschef-Stellvertreters
T +423 236 60 09


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