Fürstentum Liechtenstein

pafl: Gesundheitsstandort Liechtenstein hat Zukunft

    Vaduz (ots) - Vaduz, 17. April (pafl) - Gesundheit hat einen Stellenwert wie nie zuvor - als persönliche Ressource, gesellschaftliches Kapital und Statussymbol. Sie ist zum Synonym für ein glückliches Leben geworden. Kaum eine Branche ist in den vergangenen Jahren stärker gewachsen als der Markt für Gesundheit und Wellness - auch in Liechtenstein.

    Karin Frick vom Gottlieb Duttweiler Institut aus Zürich: "Als kleines Land hat Liechtenstein ideale Voraussetzungen, zum Modellstaat zu werden, zum Land mit der höchsten Lebenserwartung und der fittesten Bevölkerung. Das wäre sowohl marketingtechnisch als auch volkswirtschaftlich interessant, denn für postindustrielle Gesellschaften wird Gesundheit zunehmend zum Wettbewerbsfaktor und Standortvorteil."

    Auch Regierungsrat Martin Meyer sieht das Ergebnis der neuen vorliegenden Perspektivenstudie des Gottlieb Duttweiler Instituts aus Zürich positiv: "Nach Schätzungen der OECD wird sich der Gesundheitstrend in Zukunft fortsetzen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Menschen immer älter werden. Kranke werden keine Kosten scheuen, wieder gesund zu werden. Und die Gesunden werden alles tun, um nicht krank zu werden."

    Aktiver Gesundheitsmarkt

    Die neue Perspektivenstudie zeigt, dass Liechtenstein als Kleinststaat unter anderem aktiv den Gesundheitsmarkt beobachten sollte, um selektiv zuzuschlagen. Man soll dort fördern und Firmen entwickeln, wo aktiv Nischen besetzt werden können. Grosses Potential bescheinigt die Studie unter anderem  in der Medizintechnologie. Dort liegt grosses Wachstumspotenzial in der Konvergenz und in neuen branchenübergreifenden Angeboten.

    Grosse Chance

    Krankheit wird zunehmend voraussehbar, noch vor der Geburt. Was das für die Gesellschaft und den Einzelnen bedeuten wird, ist heute noch nicht absehbar. Sicher ist indes, dass die Prävention und überhaupt der Gesundheitsmarkt dadurch ganz neue Dimensionen erlangen werden.

    Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen zur körperlichen "Verbesserung" des Menschen wird insgesamt stark zunehmen. "Eine grosse Chance liegt darin, gesunde Verpflegung für die Masse zugänglich zu machen. Möglichkeiten zur Profilierung gibt es entlang der ganzen Wertschöpfungskette, vom Anbau über die Beschaffung und Verarbeitung, dem Marketing bis hin zum Verkauf im Supermarkt und in der Gastronomie", so Karin Frick.

    Die Studie unterstreicht, dass Liechtenstein als kleines Land ideale Voraussetzungen hat, sich zu einem Modellstaat zu entwickeln. Regierungsrat Martin Meyer: "Eine gesunde Bevölkerung sichert langfristig die Produktivität und auch den Zusammenhalt der Kleinstnation, in der die Menschen in Zukunft länger arbeiten werden."

Kontakt:
Ressort Gesundheit
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