Fürstentum Liechtenstein

pafl: Interpellation zu Landwirtschaft und Naturschutz

    Vaduz (ots) - Vaduz, 19. Februar (pafl) - Die liechtensteinische Natur und Landschaft befinde sich auf einem hohen ökologischen Stand. In diesem Sinne beantwortete die Regierung die Interpellation der Landtagsabgeordneten der Freien Liste zum Stand und zu den Massnahmen in der Landwirtschaft und im Naturschutz.

    Dass sich die liechtensteinische Natur und Landschaft auf einem hohen ökologischen Stand befindet, ist nach Ansicht der Regierung zum grössten Teil auf das Anreizsystem des Abgeltungsgesetzes von 1996 zurückzuführen. Dieses Gesetz hat wesentliche Verbesserungen hin zur ökologischen Landwirtschaft gebracht. Der ökologische Leistungsnachweis ist heute ein Standard, nach dem praktisch alle Landwirtschaftsbetriebe produzieren. Die Landwirtschaft ist grundsätzlich bereit, ökologische Leistungen zu erbringen, um wild lebende, einheimische Tier- und Pflanzenarten zu schützen und die landwirtschaftliche Vielfalt zu fördern, wenn dabei die Interessen und Anliegen einer wirtschaftlich produzierenden Landwirtschaft nicht ausser Acht gelassen werden. Die Anstrengungen der Landwirtschaft, die von der Bevölkerung erwünscht sind und über die gesetzlichen Standards hinausgehen, müssen vom Staat angemessen abgegolten werden.

    Mit den Massnahmen zur Ökologisierung werden in der Landwirtschaft heutzutage Leistungen entschädigt, die eher bewahrend wirken. Um bestimmte Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben zu retten, sind weitergehende, spezifische Massnahmen im Naturschutz notwendig. Da die räumlichen Massnahmen zur Ökologisierung der Natur oder der Landschaft mit den räumlichen Ansprüchen der Landwirtschaft eng verflochten sind, wurde das "Entwicklungskonzept Natur und Landwirtschaft" ausgearbeitet. In der Umsetzungsperiode 2008 können einige wichtige Einzelprojekte im Naturschutz und in der Landwirtschaft realisiert werden.

Kontakt:
Ressort Umwelt, Raum, Land- und Waldwirtschaft
Jeannine Niedhart
Tel.: +423 236 60 93



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