Fürstentum Liechtenstein

pafl: Regierungsrätin Rita Kieber-Beck bekräftigt liechtensteinisches Engagement im Kampf gegen HIV/AIDS

      (ots) - Vaduz, 2. Juni (pafl) - Fünf Jahre nach der Verabschiedung
der UNO- Erklärung zur Bekämpfung von HIV/AIDS versammelten sich am
1. und 2. Juni Regierungsmitglieder aus über 110 Ländern zusammen
mit zahlreichen Vertretern privater Organisationen am Hauptsitz der
Vereinten Nationen in New York, um über die Fortschritte und Lücken
bei den internationalen Bemühungen zur Eindämmung der AIDS-Epidemie
zu beraten. Die Krankheit hat in den 25 Jahren seit ihrer Entdeckung
mehr als 25 Millionen Opfer gefordert, rund 65 Millionen Menschen
steckten sich in dieser Zeit mit dem Immunschwäche-Virus an. Die
globale Dimension des Problems und dessen Gefährdungspotential für
die Entwicklung und Stabilität ganzer Regionen zogen sich als roter
Faden durch die Konferenz. Gleichzeitig hoben viele Teilnehmer die
menschlichen Schicksale hervor, die hinter diesen Zahlen steckten.

    Liechtenstein war an der Konferenz durch Regierungsrätin Rita Kieber- Beck vertreten. In ihrer Ansprache vor der UNO-Generalversammlung wies sie auf die vielfältigen Faktoren hin, welche in zahlreichen Ländern die Wirksamkeit von Gegenmassnahmen immer noch einschränkten und betonte, dass nur eine gleichwertige Behandlung von Prävention, Behandlung, Pflege und Unterstützung den notwendigen Erfolg bringe. Zudem unterstrich sie die Notwendigkeit, insbesondere auch Menschen, die mit dem HI-Virus leben, in die Erarbeitung der Massnahmen einzubeziehen. Angesichts der massiven Zunahme der Infektionsrate unter Frauen forderte Regierungsrätin Rita Kieber-Beck ein besonderes Augenmerk für deren Situation, welche oft durch Diskriminierung und Gewalt zusätzlich erschwert werde. Auch für die Millionen von Kindern, die unter der Ausbreitung der Krankheit leiden, müsse mehr getan werden. Regierungsrätin Rita Kieber-Beck bekräftigte, dass Liechtenstein die internationalen Bemühungen zur Eindämmung der AIDS-Epidemie weiterhin tatkräftig unterstützen werde.

    Ihren Aufenthalt in New York nutzte Regierungsrätin Rita Kieber-Beck auch zu bilateralen Gesprächen mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan und dem Präsidenten der Generalversammlung, Jan Eliasson. Dabei kamen insbesondere der Stand der Reformarbeiten, insbesondere im Managementbereich, die drohende Budgetkrise und die von Liechtenstein (zusammen mit der Schweiz, Costa Rica, Jordanien und Singapur) vorgeschlagene Resolution zur Verbesserung der Arbeitsmethoden des Sicherheitsrates zur Sprache. Regierungsrätin Rita Kieber-Beck traf ausserdem den luxemburgischen Minister für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe, Jean-Louis Schiltz, mit dem sie unter anderem über die Bedeutung von Mikrofinanz- Projekten für die Entwicklungszusammenarbeit sprach, sowie den Rechtsberater von Generalsekretär Annan, mit welchem Liechtensteins Engagement für den Internationalen Strafgerichtshof besprochen wurde.



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