Bundesamt f├╝r Statistik

BFS: Produzenten- und Importpreisindex im Januar 2005

      (ots) - Produzenten- und Importpreisindex im Januar 2005

Sinkende Preise ┬ľ Jahresteuerung 1,3 Prozent

    Der vom Bundesamt f├╝r Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise ging im Januar 2005 gegen├╝ber dem Vormonat um 0,2 Prozent zur├╝ck und erreichte den Stand von 101,2 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Der R├╝ckgang betraf sowohl die Inland- als auch die Importprodukte. Das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten lag im Januar 2005 um 1,3 Prozent h├Âher als vor einem Jahr. Damit ist die Jahresteuerung seit dem letzten Oktober (2 Prozent) kontinuierlich gefallen. R├╝ckgang der Inlandpreise ┬ů F├╝r den vom Bundesamt f├╝r Statistik berechneten Produzentenpreisindex stellte man im Januar 2005 einen R├╝ckgang um 0,2 Prozent gegen├╝ber dem Vormonat fest. Sein Stand betr├Ągt 101,3 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Gegen├╝ber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 1 Prozent h├Âher. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise f├╝r die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht ber├╝cksichtigt. Tiefere Preise gegen├╝ber dem Vormonat registrierte man f├╝r Schlachttiere, Fleisch, Fleischprodukte, verarbeitetes Obst und Gem├╝se sowie Butter. Dasselbe gilt f├╝r Mineral├Âlprodukte, Armierungsstahl, Drahtwaren, Schrott und Elektrizit├Ąt. Preiserh├Âhungen verzeichneten dagegen insbesondere Gem├╝se, Gartenbauprodukte, Bier, Holzprodukte, Gipsprodukte, Putze und Gas.

    ┬ů und der Importpreise Der vom Bundesamt f├╝r Statistik berechnete Importpreisindex nahm im Januar 2005 um 0,2 Prozent gegen├╝ber dem Vormonat ab. Sein Stand liegt bei 100,9 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich zum Vorjahr lag das Preisniveau um 1,8 Prozent h├Âher. Der Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise f├╝r importierte Produkte. Preisr├╝ckg├Ąnge gegen├╝ber dem Vormonat beobachtete man vor allem bei Fr├╝chten, Kohle, Erdgas, Erd├Âl (roh), Treibstoff, Heiz├Âl, Langprodukten aus Stahl, Armierungsstahl und Metallwaren. H├Âhere Preise zeigten demgegen├╝ber Gartenbauprodukte, Gem├╝se, Kaffee sowie Fisch und Fischprodukte. Teurer wurden auch Holzplatten, verschiedene Stahlprodukte (Flachprodukte, verarbeiteter Stahl, Edelstahl, Stahlrohre), isolierte Elektrokabel und Automobile.

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