Touring Club Schweiz/Suisse/Svizzero - TCS

Kosten und Nutzen von Schiene und Strasse Stellungnahme des TCS zu zwei Studien des Bundes Positives Kosten-Nutzen-Verhältnis ist für die Strasse: keine zusätzlichen Steuern notwendig

      Bern (ots) - Der TCS begrüsst, dass der Bund endlich eingesteht,
dass der Nutzen des Strassenverkehrs seine Kosten übertrifft. Diese
späte offizielle Bestätigung und die Äufnung des Infrastrukturfonds
dopo avanti werden es erlauben, den Mobilitätsbedürfnissen der
Schweizer ohne neue Steuern gerecht zu werden.

    Der TCS begrüsst die Gesamtsicht von Kosten und Nutzen des Strassenverkehrs. Der Bund anerkennt darin, dass der Nutzen des Verkehrs seine Kosten übertrifft. Darauf hat der TCS seit Jahren hingewiesen. Die wirtschaftliche Bedeutung des Verkehrs, der in der Schweiz rund 250'000 Personen beschäftigt, und der Beitrag der Verkehrsinfrastruktur an das wirtschaftliche Wachstum werden damit endlich offiziell anerkannt.

    Gleichzeitig hält der TCS wie auch der Bund fest, dass die Strasse ihre Gesamtkosten (interne und externe) besser deckt als die Schiene. Tatsächlich tragen die Strassenbenützer (Automobilisten) 90 Prozent der anfallenden Kosten, sei es direkt oder mittels Abgaben (zweckgebundener Ertrag der Abgaben auf Treibstoffen). Demgegenüber decken die Benützer der Bahn nur zwei Drittel der Kosten. Das letzte Drittel wird von der Gemeinschaft getragen, welche die Eisenbahn immer stärker subventioniert, wie aus den Rechnungen der Öffentlichen Hand hervorgeht.

    Diese doppelte amtliche Bestätigung erfolgt unmittelbar nach der Schaffung des Infrastrukturfonds dopo avanti, den der TCS ebenfalls jahrelang gefordert hat. Der Weg für einen Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen entsprechend dem wachsenden Mobilitätsbedürfnis ist damit frei, und dies ohne neue Steuern.

Kontaktperson: Patrick Eperon, Leiter Politik und Wirtschaft, Natel : 079 477 33 57



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