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Caritas: Stellungnahme zum offenen Brief der Gruppe "augenauf"

    Luzern (ots) - Caritas Schweiz weist die falschen und irreführenden Aussagen im offenen Brief der Gruppe "augenauf" zu einem Todesfall in der Asylbewerberunterkunft Rita-Haus in Luzern zurück. Sie wehrt sich insbesondere gegen die politische Instrumentalisierung des tragischen Einzelfalls.

    Entgegen den im offenen Brief von der Gruppe "augenauf" geäusserten Verdächtigungen zum Todesfall einer Asylbewerberin im Rita-Haus Luzern hat sich die Caritas-Mitarbeiterin korrekt und verantwortungsbewusst verhalten. Nachdem der Mitarbeiterin gemeldet wurde, dass die Asylbewerberin akute Krankheitssymptome zeige, informierte sie unverzüglich und umfassend den Hausarzt der Patientin und hielt sich im Weiteren genau an dessen Anweisungen. Dementsprechend werden gegen die Caritas-Mitarbeiterin auch keinerlei strafrechtliche Untersuchungen durchgeführt. Der tragische Tod der Asylbewerberin hat bei den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bestürzung und grosse Trauer ausgelöst.

    Umso mehr bedauert das Hilfswerk, dass die Gruppe "augenauf" den Einzelfall politisch instrumentalisiert und fragwürdige Zusammenhänge konstruiert. Caritas Schweiz verfolgt die aktuellen Entwicklungen bezüglich der Gesundheitsversorgung von Asyl Suchenden aufmerksam und beteiligt sich aktiv an der Suche nach adäquaten Lösungen. Keinesfalls aber darf der Suizid dieser Asylbewerberin für politische Kampagnen missbraucht werden. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte der Verstorbenen und ihrer Angehörigen stehen für Caritas Schweiz an erster Stelle.

ots Originaltext: Caritas Schweiz
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Kontakt:
Jürg Krummenacher
Direktor der Caritas Schweiz
Tel: +41 (0)41 419 22 19



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