Eidg. Departement des Innern (EDI)

Bundesrat verabschiedet Botschaft für das Bauprogramm 2002 im ETH-Bereich

    Bern (ots) - Der Bundesrat hat z.Hd. der Eidg. Räte die Botschaft über Bauvorhaben, Grundstücks- und Liegenschaftserwerb der Sparte ETH-Bereich" verabschiedet. Er beantragt damit die Genehmigung eines Verpflichtungskredits von 180'350'000 Franken. Die Strategische Planung des ETH-Bereichs für die Jahre 2000 bis 2003 bildet die Grundlage für diesen Kredit.

    Seit dem 1. Januar 2000 führt der ETH-Rat die beiden ETH und die vier Forschungs-anstalten PSI, WSL, EMPA und EAWAG mit einem 4-jährigen Leistungsauftrag des Bundesrats. Im Rahmen dieser Autonomie sind die jährlichen Zahlungskredite für das Immobilienmanagement Teil der eigenen Rechnung des ETH-Bereiches.

    Auf der Basis der Strategischen Planung 2000-2003, der Vorbereitung der Strategi-schen Planung für die Jahre 2004-2007 und den Mehrjahresplänen der sechs Institutio-nen erfolgt die zielgerichtete Bewirtschaftung des Immobilienbestandes, das so ge-nannte Immobilienportfolio-Management. Der Immobilienbestand wird nachhaltig auf die mittel- und langfristigen Anforderungen der akademischen Planung der Lehre, For-schung und Dienstleitungen ausgerichtet.

    Die vorliegende Botschaft beinhaltet Projekte, die einen wichtigen und dringenden Beitrag zur Strategieumsetzung leisten, so werden z.B. 80 Millionen Franken beantragt für Neubauten von Hörsälen, Laboratorien, Bibliotheken etc. für das Departement In-formations- und Kommunikationssysteme der ETH Lausanne. Neben den Biowissen-schaften (Life Sciences) bilden die Informations- und Kommunikationssysteme eine Entwicklungspriorität der ETH Lausanne. Die Studentenzahl hat sich dieser Fachrich-tung in den letzten zehn Jahren auf 1'221 verdreifacht, was einem Viertel der Gesamtstudentenzahl der Hochschule entspricht.

    Die korrosionsgeschädigte Tragkonstruktion aus COR-TEN-Stahl und die Fassade des Maschinenlaboratoriums 2 der ETH Zürich müssen saniert werden. Diese Arbeiten, für die ein Kredit von 15 Millionen Franken beantragt wird, erfolgen im Hinblick auf die Zusammenführung des heute dezentral untergebrachten Departementes Maschinenbau und Verfahrenstechnik (D-MAVT).  Zudem ist für das sich bereits in Ausführung be-findliche Sanierungsprojekt des Gebäudes HPM der ETH Zürich auf dem Hönggerberg ein teuerungsbedingter Zusatzkredit von 1,2 Millionen Franken erforderlich.

ots Originaltext: EDI
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Dr. Stephan Bieri, Delegierter und Vizepräsident
des ETH-Rats, Tel. +41 1 632 20 01

Michael Quetting, Stab Bauten und Informatik des ETH-Rats,
Tel. +41 1 632 70 84



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