Das könnte Sie auch interessieren:

Neues Bergerlebnis für Nicht-Skifahrer

St.Gallen (ots) - Eislaufen am Berg soll bald erste Touristen locken. Die neue Wintersportidee und viele weitere ...

Die Chefredaktion von SWI swissinfo.ch stellt sich neu auf

Bern (ots) - SWI swissinfo.ch verstärkt die Chefredaktion. Mit den neuen Mitgliedern Dale Bechtel und ...

Alice Merton: "Wenn du auf der Straße ausflippst, wirst du schräg angeguckt - wenn du es auf der Bühne tust, jubeln dir alle zu."

Hamburg (ots) - - Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/pm/6788/4167349 - ...

10.02.2005 – 17:04

Fürstentum Liechtenstein

pafl: Klarheit für Liechtenstein: Ansprüche sind gegen Tschechien zu richten.

      (ots)

Der Internationale Gerichtshof hat entschieden, dass er für
das Verfahren gegen Deutschland nicht zuständig ist.

    Vaduz, 10. Februar (pafl) - Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat am Donnerstag eine für Liechtenstein wichtige Klarstellung getroffen: Die Ansprüche Liechtensteins wegen der Verletzung seiner Souveränität aufgrund der Beschlagnahme liechtensteinischen Vermögens in der früheren Tschechoslowakei im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg sind nicht gegen Deutschland zu richten.

    Deutschland hatte 1995 derartige Beschlagnahmungen liechtensteinischen Eigentums für sich beansprucht, das zur Begleichung deutscher Reparationsschulden vor allem gegenüber Tschechien herangezogen werden könne. Liechtenstein hatte daraufhin 2001 Klage beim Internationalen Gerichtshof erhoben und beantragt, die Bundesrepublik Deutschland für völkerrechtlich verantwortlich zu erklären, weil es sich durch die Haltung Deutschlands insbesondere in seiner staatlichen Souveränität und Neutralität verletzt sah.

    Der Internationale Gerichtshof hat nunmehr entschieden, dass Deutschland hierfür nicht der richtige Anspruchsgegner sei. Damit wird das Fürstentum Liechtenstein jetzt prüfen, welche weiteren Schritte unternommen werden, insbesondere ob das für derartige Fälle vorgesehene OSZE-Streitbeilegungsverfahren wegen der Enteignungen im Jahre 1945 gegen die Tschechische und die Slowakische Republik in Gang gesetzt wird.

Zusätzliche Informationen finden sich unter: www.liechtenstein-icj- case.de oder www.icj-cij.org

Kontakt Kontakt: Amt für Auswärtige Angelegenheiten Katja Gey Tel.:  +423/236 60 55

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Fürstentum Liechtenstein
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Fürstentum Liechtenstein