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Senkung der Medikamentenpreise und neues Preisüberprüfungssystem: Schweizerischer Apothekerverband (SAV) begrüsst die Vereinbarung

13.09.2005 – 15:10 

Liebefeld (ots) -

Der SAV begrüsst die Vereinbarung des
Bundesamtes für Gesundheit (BAG) mit der Pharmaindustrie über ein
Massnahmenpaket zur Preissenkung bei den kassenpflichtigen
Medikamenten.
Die vorgesehenen Preissenkungen durch die Pharmaindustrie ergänzen
die vom Vertrieb (Apotheker und Grossisten) bereits realisierten
Einsparungen. Dank dem Tarifvertrag zwischen dem SAV und santésuisse
stagnieren die Vertriebskosten seit 2001 nach der Einführung der
leistungsorientierten Abgeltung (LOA) der Apotheker (Pauschalen statt
Margen). Damit liessen sich annähernd eine halbe Milliarde Franken
Mehrkosten vermeiden.
Die unterschiedlichen Fabrikabgabepreise zwischen der Schweiz und
Europa waren gegenüber Konsumenten und Patienten schwer erklärbar.
Der SAV hofft, dass hier die nötige Transparenz herrschen wird und
dass unberechtigte Unterschiede beseitigt werden.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Apotheker aufgrund der
bestehenden Gesetzeslage ihre Medikamente ausschliesslich auf dem
Schweizer Markt beziehen dürfen und demnach keinen Einfluss auf die
Festsetzung des Fabrikabgabepreises haben.
Durch die vorgesehene Senkung unternimmt die Industrie einen
Schritt in die richtige Richtung. Die Apothekerschaft nimmt erfreut
zur Kenntnis, dass das vorgesehene Massnahmenbündel den
Forschungsplatz Schweiz nicht gefährden soll.
Neben dem Einsatz für tiefere Medikamentenpreise fördert der SAV
weiterhin den sicheren und wirtschaftlichen Einsatz von
Arzneimitteln. Dazu gehören die fachkompetenten Leistungen der
Apotheker sowie die Zusammenarbeit mit Ärzten im Rahmen von
Qualitätszirkeln.
Weitere Informationen: 
Schweizerischer Apothekerverband SAV
PD Dr. Marcel Mesnil 
Generalsekretär 
Stationsstrasse 12
3097 Bern-Liebefeld
Tel.: +41/31/978'58'58
Fax:  +41/31/978'58'59
E-Mail:   marcel.mesnil@sphin.ch 
Internet: www.pharmagate.ch