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Schweiz muss Dublin-Verfahren überdenken - Einladung zur Medienkonferenz

26.10.2015 – 17:25 

Bern (ots) -

Medienkonferenz von Amnesty International, Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH), Solidarité sans frontières (sosf), Centre Social Protestant (CSP) und Collectif R

Tränengas und tödliche Schüsse gegen Flüchtlinge, frierende und hungernde Menschen in sogenannten Transitzonen, unmenschliche Aufnahmebedingungen: Die Schreckensnachrichten aus total überforderten Erstaufnahmeländern an Europas Aussengrenzen reissen nicht ab, sondern mehren sich.

Jetzt schlagen Menschenrechts- und Flüchtlingshilfsorganisationen in der Schweiz Alarm und präsentieren eine Liste von klaren Forderungen an den Bundesrat. Zum Beispiel sollen Asylanträge von Flüchtlingen, die über Drittländer an den europäischen Aussengrenzen eingereist sind, von der Schweiz selbst behandelt werden.

Medienkonferenz am 27. Oktober 2015 10:30 Uhr in Bern

Wo: Amnesty International, Raum Adina, Speichergasse 33, 3001 Bern 
Wann: Dienstag, 27. Oktober 2015, 10:30 Uhr 
Wer:
   - Denise Graf, Asylexpertin, Amnesty International Schweiz
   - Adriana Romer, Jurtistin/Europabeauftragte, Schweizerische 
     Flüchtlingshilfe (SFH)
   - Amanda Ioset, Geschäftsführerin, Solidarité sans frontières
   - Aldo Brina, Informationsbeauftragter für Asylfragen, Centre 
     Social Protestant (CSP)
   - Michaël Rodriguez, Journalist und Rechtsberater für Dublin-Fälle
     vom Collectif R

Auf der Pressekonferenz werden auch Flüchtlinge anwesend sein, die über ihre teils schrecklichen Erlebnisse in den Erstaufnahmeländern berichten. Alle Teilnehmenden stehen im Anschluss für Interviews zur Verfügung.

Kontakt:

Medienauskünfte:
Alexandra Karle, Mediensprecherin, Amnesty International Schweizer
Sektion
akarle@amnesty.ch - Tel: 044 200 33 50 Mobil: 079 379 80 37

Amnesty International
Schweizer Sektion
Stauffacherstrasse 129
CH-8004 Zürich