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Der SBPV ist entrüstet über den von der UBS angekündigten Stellenabbau

10.02.2009 – 15:07 

Bern (ots) -

Der Schweiz. Bankpersonalverband SBPV ist entrüstet
über die Aussage von CEO Marcel Rohner, wonach die UBS in den
nächsten Monaten in der Schweiz weitere 600 - 800 Stellen streichen
werde. Es wird von einem insbesondere mit Steuergeldern unterstützen
Unternehmen erwartet, dass dieses eine nachhaltige Personalpolitik
betreibt, die nicht dem Sharerholdervalue unterworfen ist.
Der SBPV appelliert deshalb an die UBS-Verantwortlichen, bevor
Stellenabbauentscheide getroffen werden, alle Massnahmen zu prüfen,
um Kündigungen zu vermeiden. Dabei müssen vorerst die massiven
Überstundensaldi aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abgebaut
werden.
Die UBS darf nicht vergessen, dass ihre Angestellten massgebend
dazu beitragen das Image der UBS zu verbessern. Dazu braucht sie
jedoch eine motivierte Belegschaft die nicht unter ständigem Stress
arbeiten muss. So können bisherige Kunden gehalten und neue gewonnen
werden. Zudem trägt eine nachvollziehbare Personalpolitik mehr zur
guten Reputation der UBS bei als eine teure Werbekampagne.

Kontakt:

Denise Chervet, Zentralsekretärin
Tel.: +41/848-000-885
Mobile: +41/79/408'92'40