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Gutes erstes Halbjahr 2007 für deutsche Kunststoff- und Kautschukindustrie / Branchenverbände begrüßen Ausbildungsoffensive und fordern konsequenteren Bürokratieabbau

12.09.2007 – 15:00 

Frankfurt am Main (ots) -

EINE GEMEINSAME PRESSEINFORMATION DER KUNSTSTOFF- UND 
   KAUTSCHUK-INDUSTRIE IN DEUTSCHLAND
Gute Stimmung in der deutschen Kunststoff- und Kautschukindustrie.
Anlässlich der bevorstehenden Kunststoff- und Kautschukmesse K 2007 
präsentierten deren Trägerverbände - Gesamtverband 
Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV), PlasticsEurope Deutschland 
e. V., Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA und der 
Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) - 
durchgängig positive Zahlen für das 1. Halbjahr 2007.
Dr. Reinhard Proske, Präsident des GKV, hob stellvertretend für 
die vier Verbände den Beitrag von Polymeren und Elastomeren zum 
Klimaschutz hervor. Angesichts des Fachkräftemangels in der Branche 
begrüßte er die nationale Ausbildungsoffensive der Bundesregierung. 
Zudem setzte er sich nachdrücklich für einen wirksameren 
Bürokratieabbau ein.
Für das 1. Halbjahr 2007 verzeichnet die Kunststoff erzeugende 
Industrie ein Umsatzplus von 9,6 Prozent. Die Kunststoff 
verarbeitende Industrie steigerte ihren Absatz im gleichen Zeitraum 
um 9,9 Prozent. Ähnlich positiv entwickelte sich der Kunststoff- und 
Gummimaschinenbau mit 11 Prozent Umsatzzuwachs. Das erfreuliche 
Gesamtbild rundet die deutsche Kautschukindustrie mit einem 
Absatzplus von 4,4 Prozent im ersten Halbjahr ab.
Dabei konnten besonders deutliche Steigerungsraten im Außenhandel 
erzielt werden. Im ersten Halbjahr 2007 stiegen die Exporterlöse bei 
den Polymererzeugern um 9,4 Prozent, bei den Kunststoffverarbeitern 
um 11,2 Prozent. Der Kunststoff- und Gummimaschinenbau erhöhte seinen
Absatz im Außenhandel um 13,6 Prozent, die Kautschukindustrie sogar 
um 17 Prozent.
Die Kunststoff- und Kautschukindustrie war im Jahr 2006 
Arbeitgeber für insgesamt 430.000 Menschen. Trotz einer Steigerung 
der Beschäftigtenzahlen von etwa 2 Prozent im ersten Halbjahr 2007 
leidet der Wirtschaftszweig, insbesondere die Verarbeiter, nach wie 
vor unter erheblichem Fachkräftemangel.
Vor diesem Hintergrund begrüßten die Branchenvertreter die 
"nationale Qualifizierungsoffensive" der Bundesregierung. Nur durch 
massive Investitionen in Bildung und Ausbildung könne der 
Hochtechnologie- und Hochlohnstandort Deutschland international 
wettbewerbsfähig bleiben.
Angesichts der aktuellen Klimaschutzdebatte hob GKV-Präsident Dr. 
Proske den wesentlichen Beitrag von Polymeren und Elastomeren zum 
Klimaschutz hervor. So könnten durch die Leichtigkeit der Werkstoffe 
und deren exzellente Isoliereigenschaften enorme Mengen an Energie 
und CO2-Emissionen eingespart werden.
Probleme bereitet der Branche die neue europäische 
Chemikalienverordnung (REACH). Sie belaste durch neue bürokratische 
Hemmnisse gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die mit der
Fülle und Komplexität der Vorschriften schnell überfordert seien. 
Zudem drohe ein Wegfall von Stoffen, auf die die Kunststoff- und 
Kautschukindustrie bei der Produktion ihrer Erzeugnisse angewiesen 
ist.
Mit Blick auf die steigende Anzahl von Plagiaten aus dem Ausland, 
die auch im Kunststoffsektor Millionenschäden verursachen, stellte 
der VDMA seine Kampagne "Pro-Original" vor. Diese wendet sich gegen 
den weltweiten Nachbau und macht sich für den Einsatz von 
Originaltechnologie stark.~

Pressekontakt:

Ihre Ansprechpartner bei den Verbänden:

Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V.
Christoph Bornhorn
Tel.: +49 (0) 6172 / 9266-75
c.bornhorn@gkv.de
www.gkv.de

PlasticsEurope Deutschland e.V.
Michael Herrmann
Tel.: +49 (0) 69 / 2556-1306
michael.herrmann@plasticseurope.de
www.plasticseurope.org

Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA
Claudia Frey
Tel.: +49 (0) 69 / 6603-1836
claudia.frey@vdma.org
www.kug.vdma.org

Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V.
Fritz Katzensteiner
Tel.: +49 (0) 69 / 7936-115
f.katzensteiner@wdk.de
www.wdk.de