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Wie wählt man eine Krankenkasse für 2010 auf der Basis ihrer Reserven und Prämienentwicklung?

08.10.2009 – 09:34 

Lausanne (ots) -

Infolge der kürzlichen Mitteilung von
santésuisse, dass 18 Krankenkassen ihre Prämien in 2010 erhöhen 
werden, gibt es für die Versicherten keine konkreten Indikatoren für 
die Wahl einer Krankenkasse, die auf mittelfristige Sicht die 
Stabilität ihrer Prämien garantieren kann. Bislang wurde nicht 
bekanntgegeben, um welche 18 Krankenkassen es sich dabei handelt!
Zur Erinnerung: Letzten Donnerstag wurden vom BAG in den Medien 
bereits alarmierende Prognosen für die Entwicklung der Reserven (1) 
angekündigt. Mit 12.1% für 2009 und 12.0% für 2010, befinden sich 
diese an der Grenze des gesetzlichen Mindestsatzes. Dies stellt eine 
Verminderung um 4.5% im Vergleich zu 2008 dar.
Mit dem Ziel, es den Versicherungsnehmern zu erleichtern, sich bei
der Wahl einer Krankenkasse auch nach anderen Kriterien als 
ausschliesslich der Prämie zu orientieren, zeigt die Vergleichsseite 
bonus.ch jetzt auch in ihrem Online-Prämienvergleich den Stand der 
Reserven für jede Krankenkasse an. Zum einfacheren Verständnis 
erlaubt eine in 4 Farben unterteilte Anzeige (2) dem Versicherten, 
sich einen Überblick über die finanzielle Stabilität eines bestimmten
Versicherers zu verschaffen.
Krankenkassen, die sich unter, an der Grenze oder in der Nähe des 
gesetzlichen Mindestsatzes bewegen, werden nicht in der Lage sein, 
die Stabilität ihrer Prämien zu garantieren. Der Grossteil der 
Versicherer in dieser Situation wird daher seine Prämien im Laufe des
Jahres 2010 erhöhen.
Zusätzlich zur Angabe der Reserven, hat bonus.ch die 
Wettbewerbsfähigkeit der Versicherer analysiert und auch eine Anzeige
für die Stabilität der Prämienentwicklung im Vergleich zur Konkurrenz
entwickelt, damit den Versicherten ein alljährlicher "Jo-Jo-Effekt" 
auf der Suche nach der günstigsten Krankenkasse, die dann jedoch im 
Folgejahr die Prämien anhebt, erspart bleibt.
Unter den günstigsten Versicherern (3) für 2010 (Top 10), stellt 
man eine sehr gute Prämienstabilität bei Agrisano, Arcosana, Assura, 
Auxilia und Fonction Publique (Groupe Mutuel) fest.
Mit dem erweiterten Prämienvergleich, steht den Versicherten ein 
Informations-Tool online zur Verfügung, welches das umfassendste auf 
dem Markt ist, und es ihnen erleichtert, eine sachkundige Wahl zu 
treffen.
Detaillierte Übersichten und Grafiken: 
http://www.presseportal.ch/go2/bonusge
(1)	Reserven in % der einzunehmenden Prämien
(2)	Rot = Unterschied zum gesetzlichen Mindestsatz unter 0%,         
Orange = 0 - 5%, hellgrün = 5% - 10%, Grün = über 10%
(3)	Analyse der Position jeder Prämie im Vergleich zur               
Konkurrenz, für traditionelles Versicherungsmodell, alle             
Altersstufen und Franchisen zusammengefasst
*Quelle: ATS/5.Oktober 2009

Kontakt:

bonus.ch S.A.
Herr Patrick Ducret
Direktor
Ch. de Rovéréaz 5
1012 Lausanne
Tél.: +41/21/312'55'91
E-Mail: ducret@bonus.ch