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Der ACS unterstützt grundsätzlich die Entwicklung einer Verkehrssicherheitspolitik des Bundes

23.06.2003 – 16:56 

Bern (ots) -

Der Automobil Club der Schweiz (ACS) unterstützt
grundsätzlich die Entwicklung einer Verkehrssicherheitspolitik des
Bundes. Gegen repressive Massnahmen sowie neue Einschränkungen, die
unverhältnismässig sind oder nicht in einem direkten Bezug zur
Unfallverhütung stehen, wird er sich aber vehement zur Wehr setzen.
Zudem fordert der ACS die zuständigen Behörden auf, die schweren
Unfälle bezüglich des Unfallortes zu erfassen, zu analysieren und
Stellen mit überdurchschnittlicher Zahl von Unfällen konsequent und
möglichst rasch zu entschärfen.
Die ordentliche Delegiertenversammlung 2003 des ACS hat sich
grundsätzlich für die Unterstützung einer Verkehrssicherheitspolitik
des Bundes ausgesprochen. Als Antwort auf die unter dem Begriff
"Vision Zero" bekannt gewordene und umstrittene Liste von Massnahmen
der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) wurde ein Katalog
verabschiedet, in welchem sowohl die durch  den Automobil Club der
Schweiz befürworteten als auch die abgelehnten Massnahmen
zusammengefasst sind. Abgelehnt werden alle Massnahmen, die
repressiven Charakter haben oder bei welchen Ein- und Beschränkungen
eingeführt werden sollen, die entweder unverhältnismässig sind oder
nicht in  einem direkten Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen stehen.
Dazu gehören unter anderem die Herabsetzung der allgemein gültigen
Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen und ausserorts sowie die
Einführung einer generell gültigen und mit technischen Mitteln
durchgesetzten Höchstgeschwindigkeit für Motorräder.
Der vollständige Katalog der befürworteten und abgelehnten
Massnahmen und Vorschläge kann im Internet unter www.acs.ch
eingesehen werden.

Kontakt:

Automobil Club der Schweiz
Niklaus Zürcher, Direktor
Tel.: +41-(0)31-328'31'22 (direkt / ev. COMBOX)
E-Mail: nik.zuercher@acs.ch