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Schweizer Casino Verband: Gegenvorschlag zur "Tactilo-Initiative"

24.03.2010 – 12:34 

Bern (ots) -

Der Bundesrat hat heute entschieden, die von der
Loterie Romande lancierte Volksinitiative "Für Geldspiele im Dienste 
des Gemeinwohls" ("Tactilo-Initiative") abzulehnen und ihr einen 
Gegenvorschlag gegenüber zu stellen. Der Schweizer Casino Verband 
(SCV) begrüsst den Entscheid, der "Tactilo-Initiative" einen 
Gegenvorschlag gegenüber zu stellen.
Der SCV lehnt die von der Loterie Romande lancierte 
Volksinitiative ("Tactilo-Initiative") ab, welche die bewährte 
Regulierung der Spielbanken ändern will und zu Einnahmenausfällen des
Bundes von bis zu einer halben Milliarde Franken führen kann. Das 
Motiv der Initiative sind die Geldspielautomaten des Typs "Tactilo", 
welche die Loterie Romande betreibt. Der SCV begrüsst den heutigen 
Entscheid des Bundesrates, einen Gegenvorschlag zur 
"Tactilo-Initiative" zu erarbeiten. Nach Meinung des SCV sollte der 
Gegenvorschlag die bisherige Regulierung weiterführen und 
insbesondere keine Geldspielautomaten ausserhalb der kontrollierten 
Räume der Casinos zulassen, damit Wettbewerbsverzerrungen vermieden 
werden und der bewährte Schutz vor Spielsucht wirkungsvoll erhalten 
bleibt.
Die Schweizer Casinos generieren mit jährlich rund einer halben 
Milliarde Franken Spielbankenabgaben, die hauptsächlich in die AHV 
fliessen, einen gleich hohen Beitrag an das Gemeinwohl wie die 
kantonalen Lotteriegesellschaften Loterie Romande und Swisslos.

Kontakt:

Marc Friedrich, Geschäftsführer SCV
Tel.: +41/31/332'40'22
Mobile: +41/79/279'39'62