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Taifun Durian - SRK beteiligt sich an Hilfsaktion auf den Philippinen

04.12.2006 – 15:59 

Bern (ots) -

Nach dem Taifun „Durian“ sind auf den Philippinen laut
Schätzungen des Roten Kreuzes möglicherweise mehr als 1000 Menschen 
in den Schlammlawinen ums Leben gekommen. Das Rote Kreuz leistet 
Nothilfe.
Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) beteiligt sich vor Ort an den 
Abklärungen der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und 
Rothalbmondgesellschaften. Ein Logistiker des SRK ist bereits 
gestern in die Philippinen abgereist. Er trifft in den 
Katastrophengebieten Abklärungen, welche Hilfeleistungen in den 
nächsten Tagen und Wochen nötig sind. Die Internationale Rotkreuz- 
Föderation hat zudem 100’000 Franken für die Soforthilfe 
zugesprochen. Das SRK wird in den nächsten Tagen über weitere 
Massnahmen entscheiden.
Helferinnen und Helfer des Philippinischen Roten Kreuzes stehen Tag 
und Nacht im Einsatz. Sie verteilen Nahrung, Trinkwasser und Decken 
an die betroffene Bevölkerung und leisten medizinische Hilfe. 
Rettungskräfte versuchen, Verschüttete aus den Schlammlawinen zu 
retten. Hunderte Menschen gelten als vermisst. Vier Tage nach der 
Katastrophe schwindet jedoch die Hoffnung, Menschen lebend bergen zu 
können.
Der Taifun war am Donnerstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 
265 Kilometern pro Stunde über die Philippinen hereingebrochen. Die 
betroffenen Landesteile wurden zum Katastrophengebiet erkärt. 
„Durian“ ist seit September der vierte Taifun, der über den 
Inselstaat hinwegfegt. Bei den drei Wirbelstürmen zuvor waren 
insgesamt mehr als 250 Menschen ums Leben gekommen.
Weitere Informationen:
Beat Wagner, Leiter Kommunikation SRK
Tel. 031 387 74 08 / 076 372 41 84, e-Mail beat.wagner@redcross.ch