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Hunger- und Dürrekatastrophe im Südlichen Afrika: Hilfe des SAH angelaufen

19.07.2002 – 14:27 

Zürich (ots) -

Fast unbeachtet von der Weltöffentlichkeit spielt
sich in den Ländern des Südlichen Afrika eine Katastrophe immensen
Ausmasses ab. Allein in Moçambique, einem Schwerpunktland der
Internationalen Zusammenarbeit des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks
SAH, leidet über eine halbe Million Menschen unter Hunger und Dürre.
Sechs der insgesamt zehn Provinzen Moçambiques sind von der
Katastrophe betroffen, wo laut Auskunft des SAH-Koordinators, Jorge
Lampião, 515'000 Menschen Lebensmittelhilfe benötigen. Diese Zahl
droht noch zu steigen, da aufgrund der Dürre die gegenwärtig
angelaufene zweite Ernte sehr mager ausfallen wird.
Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH unterstützt die
Bevölkerung in den Zentrumsprovinzen Manica und Sofala mit
Lebesmitteln und Saatgut. Frauen und Kinder, welche besonders von
Hunger und Unterernährung betroffen sind, erhalten mit Proteinen
angereicherte Lebensmittel. So weit vorhanden, werden die Güter lokal
eingekauft. Die Verteilung erfolgt über Frauenzentren, welche einen
direkten Zugang zur Bevölkerung haben, und wird von diesen begleitet.
Insgesamt werden rund 10'000 Personen in von der SAH-Nothilfe
begünstigt.
Über die direkte Nothilfe hinaus unterstützt das SAH die
partizipative Entwicklungsplanung und Nutzung von Ressourcen. Diese
haben zum Ziel, bessere Methoden zur Boden-konservierung und
Produktion von dürreresisterem Saatgut sowie die nachhaltige Nutzung
des Bodens zu entwickeln. Dabei kann sich das SAH auf die langjährige
Zusammenarbeit mit seinen lokalen Partnern verlassen und die
Erfahrungen aus den Überschwemmungen, die Moçambique in den beiden
letzten Jahren heimsuchten.
Spendenkonto: PC 80-188-1, Vermerk "Hilfe Südliches Afrika“

Kontakt:

Joachim Merz
Tel. +41/1/444'19'86
Mobile: +49/7681'74'04
mailto: jmerz@sah.ch

Marianne Roth
Tel. +41/1/444'19'44
Mobile: +41/79/420'23'39
mailto: marianneroth@sah.ch,
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