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Nicaragua: Mit Fair-trade-Kaffee gegen die Krise

11.10.2001 – 11:29 

Zürich (ots) -

In Nicaragua zeigt die nun bald zehnjährige
Aufbauarbeit des SAH Wirkung. Das SAH unterstützt unter anderem
landwirtschaftliche Genossenschaftsverbände und die
Kaffee-Vertriebsorganisation Cecocafen. Diejenigen Kleinbauern und
Kleinbäuerinnen, die genossenschaftlich organisiert sind, haben die
Dürre und den Zusammenbruch des Kaffeepreises auf dem Weltmarkt
besser überstanden als viele Landarbeiter und -arbeiterinnen in
mittleren und grossen Kaffeeplantagen, die von ihren Arbeitgebern
entlassen wurden und nun ohne Arbeit und Einkommen sind. In vielen
Regionen führte die anhaltende Dürre im Sommer zu einem Totalausfall
der Ernten. Dank den Krediten der Genossenschaften konnten die
Kleinbauern und Kleinbäuerinnen zum Beispiel Vieh kaufen und
Milchwirtschaft betreiben und waren so weniger abhängig von den
Ernten.
Die Partnerorganisationen des SAH setzen auf Fair-trade,
Qualitäts- und Bioproduktion. So konnte Cecocafen ihren Kaffee für
durchschnittlich 86 USD pro Sack absetzen - bei Weltmarktpreisen von
50 USD pro Sack.
In einem Kaffeelabor arbeitet Cecocafen weiter daran, die Qualität
des Kaffees zu steigern. Cecocafen hat eine eigene Marke lanciert:
Café Wiwilí. Ziel ist es, weitere Fair-trade-Partner zu finden und
den Absatz zu steigern.
Spendenkonto: 80-188-1, Vermerk Nicaragua

Kontakt:

Monika Schneider, Programmverantwortliche Nicaragua
Tel. +41 1 444 19 84
E-Mail: mschneider@sah.ch