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ASTAG: Unfälle mit schweren Nutzfahrzeugen stark rückläufig

30.11.2007 – 09:45 

Bern (ots) -

Die Anzahl von Unfällen mit Beteiligung schwerer
Nutzfahrzeuge ist überdurchschnittlich rückläufig. Dies geht aus dem
SINUS-Report 2007 hervor, den die Beratungsstelle für Unfallverhütung
(bfu) veröffentlicht hat. Alleine in den letzten zehn Jahren hat die
Anzahl schwer oder tödlich Verletzter bei Unfällen mit schweren
Nutzfahrzeugen um 29 Prozent abgenommen. Damit dieser Trend anhält
setzt der Schweiz. Nutzfahrzeugverband ASTAG auch in Zukunft auf
technische Entwicklungen bei den Fahrzeugen sowie die gezielte Aus-
und Weiterbildung von Chauffeuren. Die ASTAG fordert zudem, dass auch
die Infrastruktur den gestiegenen Anforderungen angepasst wird.
Seit 1996 hat die Anzahl schwerer Unfälle mit Beteiligung von
Lastwagen, Cars oder Bussen um nicht weniger als 29 Prozent
abgenommen. Diese überdurchschnittliche Abnahme hält der SINUS-Report
2007 der Beratungsstelle für Unfallverhütung fest (bfu). Die Abnahme
erfolgte gemäss bfu sowohl bei den motorisierten wie nicht
motorisierten Kollisionsbeteiligten.
Technische Verbesserung, Sensibilisierung und gezielte Ausbildung
Nach Auffassung der ASTAG ist dieser erfreuliche Rückgang
einerseits auf die immensen fahrzeugseitigen Verbesserungen in den
vergangenen Jahrzehnten zurückzuführen. Andererseits ist sie der
gezielten Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmenden, aber vor
allem auch der stets verbesserten Ausbildung von Chauffeuren zu
verdanken.
Auch bei der Infrastruktur ansetzen
Insgesamt, so hält der SINUS-Report der Beratungsstelle für
Unfallverhütung fest, sind Unfälle unter Beteiligung von schweren
Motorfahrzeugen selten. Indessen ist die schwere der Verletzung bei
den schwächeren Verkehrsteilnehmenden im Einzelfall vergleichsweise
hoch. Der Schweiz. Nutzfahrzeugverband ASTAG setzt deshalb auch in
Zukunft auf die fahrzeugtechnische Entwicklungen und eine gezielte
Aus- und Weiterbildung der Chauffeure. Damit das Transportgewerbe
auch weiterhin in modernere Technik investieren kann, müsste zudem
ein positives Anreizsystem geschaffen werden.
Gleichzeitig fordert die ASTAG die Behörden aber auch auf, bei der
Infrastruktur entsprechende Massnahmen zu ergreifen, damit Unfälle
mit Lastwagen, Cars und Bussen möglichst vermieden werden können.
Dazu zählt insbesondere auch die notwendige Engpassbeseitigung auf
Autobahnen respektive die Schaffung von Abstellplätzen für Fahrzeuge.

Kontakt:

ASTAG Schweizerischer Nutzfahrzeugverband
Michael Gehrken
Weissenbühlweg 3
3007 Bern
Tel.: +41/31/370'85'24