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Dosierungsmassnahmen - ein verantwortungsloses Schweizer Eigentor!

09.01.2002 – 08:03 

Bern (ots) -

Die Befürchtungen sind eingetroffen. Die
Dosierungsmassnahmen im alpenquerenden Schwerverkehr funktionieren
nicht. Schon jetzt herrschen chaotische Zustände am Gotthard und auf
der Autobahn A2. Die Lage wird sich drastisch verschlimmern, da das
Verkehrsaufkommen in den nächsten Wochen und Monaten zunimmt. Die San
Bernardino-Route kann keine Entlastung bringen, weil sie für den
Transit ungeeignet und gefährlich ist.
Stauplätze auf der Autobahn gefährden Chauffeure und
Automobilisten. Die Dosierungsmassnahmen sind untauglich und inbezug
auf die Verkehrssicherheit kontraproduktiv. Stattdessen muss die
Sicherheit unverzüglich durch bauliche Massnahmen am
Gotthard-Strassentunnel erhöht werden, zum Beispiel durch bessere
Belüftung, Beleuchtung, Signalisierung oder Markierung. Danach muss
über die Verkehrsregelung, wie etwa über die Frage der
Mindestabstände, entschieden werden. Was sicher nicht akzeptiert
werden kann, ist das Beibehalten der Einbahnregelung. Die jetzige
Situation zeigt dies deutlich. Ausserdem sind die Zustände für die
Fahrer menschenunwürdig, weil Retablierungsmöglichkeiten fehlen.
Im Binnenverkehr tätige schweizerische Transporteure haben im
Gegensatz zum internationalen Transitverkehr keine
Umfahrungsmöglichkeiten. Dies bedeutet, dass schweizerische
Transporteure diskriminiert und penalisiert werden. Stundenlanges
Warten im Stau - so können Wirtschaft und Bevölkerung nicht bedient
werden. Es ist nicht länger tolerierbar, dass landeseigene Interessen
hinter fremden zurückstehen müssen.

Kontakt:

ASTAG Schweizerischer Nutzfahrzeugverband
Beat Keiser
Weissenbühlweg 3
3000 Bern 14
Tel. +41/31/370'85'70