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Lungenliga Schweiz: Lungenkrebs ist aggressiv und meldet sich meist spät

16.10.2008 – 09:00 

Bern (ots) -

Eine neue Broschüre der Lungenliga informiert
Betroffene und Angehörige über Lungenkrebs. Diese aggressive
Tumorerkrankung gehört zu den häufigsten Krebsarten. Da sich zu
Beginn keine oder harmlos erscheinende Symptome zeigen, wird
Lungenkrebs oft spät entdeckt.
In der Schweiz ist Lungenkrebs diejenige Tumorform, die bei
Männern am häufigsten zum Tod führt. Bei Frauen nimmt der Lungenkrebs
den zweiten Platz nach dem Brustkrebs ein. Im Anfangsstadium
verursacht Lungenkrebs meist keine Beschwerden. Wenn sich Symptome
zeigen, so sind sie oft allgemeiner Natur, sodass ein direkter
Zusammenhang mit Lungenkrebs schwer zu erkennen ist. Wer
beispielsweise seit längerem hustet, blutigen Auswurf hat und unter
Atemnot leidet, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.
In etwa 85% aller bösartigen Lungenkrebsfälle ist Rauchen die
Ursache. Auch Nichtrauchende, die während Jahren dem Tabakrauch
anderer ausgesetzt sind, tragen ein erhöhtes Risiko.
Im November 2008 findet in der Schweiz zum ersten Mal der
internationale Monat des Lungenkrebses statt, mit dem Ziel die breite
Öffentlichkeit aufzuklären und für diese Tumorerkrankung zu
sensibilisieren.
Die neue Broschüre der Lungenliga informiert über Symptome,
Diagnose und Behandlung von Lungenkrebs. Sie beschreibt die
verschiedenen Formen von Lungenkrebs und die Untersuchungsmethoden,
die zur Diagnose führen. Therapiemöglichkeiten und Nachbehandlung
werden erläutert. Die Publikation ist leicht verständlich
geschrieben, farbig illustriert und richtet sich an Betroffene und
Angehörige.
Die Broschüre "Lungenkrebs - Symptome, Diagnose, Behandlung" kann
kostenlos in Deutsch, Französisch und Italienisch über
www.publikationen.lungenliga.ch , per E-Mail bei info@lung.ch oder
per Telefon unter 031 378 20 50 bestellt werden.
Leben heisst Atmen
Die Lungenliga ist die Schweizerische Gesundheitsorganisation für
die Lunge und die Atemwege. Sie setzt sich dafür ein, dass weniger
Menschen an Atemwegserkrankungen leiden oder gar vorzeitig daran
sterben, und dass Atembehinderte und Lungenkranke möglichst
beschwerdefrei leben können. 23 kantonale Ligen sind wichtige
Anlaufstellen für Menschen mit Atembehinderungen und
Lungenkrankheiten wie Asthma, Schlafapnoe, chronische Bronchitis und
COPD sowie Tuberkulose. Die Lungenliga engagiert sich auch für eine
bessere Luft - drinnen und draussen.

Kontakt:

Lungenliga Schweiz
Frau Ursula Luder
Südbahnhofstrasse 14c
3000 Bern 14
Tel.: +41/31/378'20'50
E-Mail: u.luder@lung.ch
Internet: www.lungenliga.ch