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BFS: Produzenten- und Importpreisindex im September 2002 Leichter Anstieg gegenüber dem Vormonat, aber weiterhin tieferes Preisniveau als vor Jahresfrist

17.10.2002 – 09:15 

Neuchâtel (ots) -

Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete
Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise stieg im September 
2002 gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und erreichte den Stand 
von 95,8 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Verantwortlich dafür waren 
vor allem die um 0,4 Prozent gestiegenen Importpreise. Dagegen 
verzeichneten die Inlandprodukte nur einen minimen Preisanstieg um 
0,1 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr war aber nach wie vor ein 
sinkendes Preisniveau des Gesamtangebots zu beobachten (-1,2 Prozent 
gegenüber dem September 2001).
Leicht höhere Inlandpreise
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex 
erhöhte sich im September 2002 gegenüber dem Vormonat um 0,1 
Prozent. Sein Stand beträgt 95,7 Punkte (Basis Mai 1993 = 100). 
Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 0,6 Prozent tiefer. Der 
Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland 
hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht 
berücksichtigt.
Höhere Preise gegenüber dem Vormonat registrierte man für 
Ackerbauprodukte, Gemüse, Schlachtrinder und Schlachtkälber. 
Dasselbe gilt für Rohmilch (vor allem saisonal bedingt), Rind- und 
Kalbfleisch sowie für Mineralölprodukte. Preisrückgänge 
verzeichneten dagegen Gartenbauprodukte, Schlachtschweine, 
Schweinefleisch und Produkte aus Nichteisen-Metallen.
Teurere Importe
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex zeigte 
im September 2002 einen Anstieg um 0,4 Prozent gegenüber dem 
Vormonat. Sein Stand liegt bei 95,9 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). 
Im Jahresvergleich stellte man einen Rückgang um 2,7 Prozent fest. 
Der Importpreisindex wird ergänzend zum Produzentenpreisindex 
erhoben und zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für ausgewählte 
importierte Produkte.
Steigende Preise gegenüber dem Vormonat beobachtete man bei Heizöl, 
Dieseltreibstoff, Getreide, Bananen, Kaffee und Kakao. Teurer wurden 
auch Nahrungsmittel und Flachprodukte aus Stahl. Preisrückgänge 
zeigten demgegenüber insbesondere Zitrusfrüchte, Aluminium und 
Kupfer sowie Produkte daraus.
BUNDESAMT FÜR STATISTIK
Informationsdienst
Die wichtigsten Ergebnisse können den beigefügten Tabellen und 
Grafiken entnommen werden.
__________
Auskunft:
Andreas Fankhauser, BFS, Sektion Preise und Verbrauch, Tel.: 032 713 
63 07
Hans Udry, BFS, Sektion Preise und Verbrauch, Tel.: 032 713 69 95
Publikationsbestellungen unter: Tel.: 032 713 60 60, Fax: 032 713 60 
61, E-Mail: Ruedi.Jost@bfs.admin.ch
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des BFS 
http://www.statistik.admin.ch
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