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Sonntags-Initiative kommt endgültig vors Volk

24.09.2002 – 16:33 

Bern (ots) -

Der TCS begrüsst den Entscheid des Ständerates, den
indirekten Gegenvorschlag zur Sonntags-Initiative (ein autofreier
Sonntag pro Jahr) zu torpedieren. Die Sonntagsinitiative wird nun
ohne Gegenvorschlag vors Volk kommen. Der TCS lehnt diese nach wie
vor ab.
Ein sonntägliches Fahrverbot durchzusetzen, ist mit einem
unverhältnismässig hohen administrativen Aufwand verbunden und stellt
zudem gegenüber dem Ausland eine diskriminierende Massnahme dar.
Sonntägliche Fahrverbote fügen nicht nur dem Tourismus sondern
auch der Volkswirtschaft Schaden zu. Auch am Sonntag sind
Hunderttausende von Schweizerinnen und Schweizer auf ihr Auto
angewiesen. Konkret: Wie gelangen Busschauffeure, Lokführer,
Krankenschwestern, Ärzte, Bäcker, Gastwirte, Hoteliers und deren
Personal und Medienschaffende sonntags zur Arbeit?
Übrigens haben Gemeinden, Kantone und Bund bereits jetzt die
Möglichkeit, begrenzte Fahrverbote an Grossanlässen wie
Sportveranstaltungen, Winzerfesten, Stadtfesten, Messen etc. zu
erlassen. Ein landesweites Sonntagsfahrverbot schränkt hingegen die
individuelle Bewegungsfreiheit auf unzumutbare Weise ein.

Kontakt:

Stephan Müller
Mediensprecher TCS
Mobile: +41/79/302'16'36
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