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Dürre-Katastrophe: Schweizer Hilfswerke engagieren sich in Niger und Mali

02.08.2005 – 13:40 

Zürich, Lausanne, Luzern und Bern (ots) -

Mangelnde Regenfälle,
die Heuschreckenplage und Misswirtschaft haben in den Ländern des
afrikanischen Sahelgürtels zu einer akuten Ernährungskrise geführt.
Für die sofortige Nothilfe in Niger und Mali setzen HEKS, Caritas
Schweiz und das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) vorerst rund 1,1
Millionen Franken ein.
In Niger sind bis zur nächsten Hirseernte im Oktober rund 3,5
Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, in Mali sind
es 2,2 Millionen. Vor allem Kleinkinder und Mütter leiden an den
Folgen des Hungers und Zehntausende von ihnen sind unmittelbar
lebensbedroht.
HEKS unterstützt mit vier lokalen Partnerorganisationen die
BewohnerInnen in 55 Dörfern in Tahoua im Süden von Niger. Die
Nothilfe beinhaltet die Verteilung von 600 Tonnen Hirse, 60 Tonnen
Saatgut und 475 Tonnen Tierfutter. Für das geschwächte Vieh werden
Salzsteine abgegeben. Geplant ist zudem der Bau von 13
Getreidebanken.
Caritas Schweiz unterstützt mit ihrer Nothilfe in Mali die
Ernährungsversorgung von besonders armen Familien sowie älteren und
kranken Menschen.
Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) sorgt im Norden Malis für die
Verteilung von Zusatznahrung und Saatgut. Es werden Ernährungszentren
für Kleinkinder eröffnet. Die Bauern erhalten Schafe und Ziegen, da
wegen der Dürre viel Kleinvieh verhungert ist.
Spendenkonti für "Dürre in Sahel":
HEKS: PC 80-1115-1 
Caritas Schweiz: PC 60-7000-4
SRK: PC 30-4200-3
Glückskette: PC 10-15000-6 (Vermerk "Afrika")

Kontakt:

HEKS:
Seta Thakur
Kommunikation
Tel.: +41/79/285'95'27

Caritas:
Livia Leykauf
Leiterin Abteilung Information
Tel.: +41/79/237'02'63

SRK:
Karl Schuler
Internationale Zusammenarbeit
Tel.: +41/79/639'54'20